Test CircleCount PRO now!
Login now

Not your profile? Login and get free access to your reports and analysis.

Tags

Sign in

The following tags have been added by users of CircleCount.com.
You can login on CircleCount to add more tags here.

  • Photographers

Are you missing a tag in the list of available tags? You can suggest new tags here.

Login now

Do you want to see a more detailed chart? Check your settings and define your favorite chart type.

Or click here to get the detailed chart only once.

Melanie MP has been at 4 events

HostFollowersTitleDateGuestsLinks
Renee Hawk9,916Wir treffen uns um 12 Uhr vor der Kaffeerösterei in der Speicherstadt und machen einen gemütlicher Walk durch die Speicherstadt von Hamburg mit anschließendem ebenso gemütlichen Abschluss irgendwo in einer kultigen "Hafenkneipe" ... Ihr seit alle herzlich eingeladen :)Photowalk Hamburg2013-07-06 12:00:0035  
Syuzanna A.76,287I'm celebrating my (19-th) birthday, you're invited come and have a drink and HUGS , piece of cake !!! :)MY Birthday - 12/12/12 12:122012-12-12 09:12:00699  
Benjamin Cortis169,856*Photo Competition* November 2012 *Status: closed* *Thread:* Animals Small animals, large animals, wild animals, peaceful animals, funny animals ... what almost everything is allowed which represents animals. The images can be submitted the next *24 hours*. Then the event is closed and a voting phase starts from exactly *6 days*. The jury is the audience. During this period anyone can can vote by a +1 to his favorite picture. In one week, then the current state of the votes will be noted and the winners will be revealed to the public. *Rules:* Please note the current topic. Everyone can submit *only one* picture. Please no nudity or any other offensive pictures. *If anyone does not abide by the rules, his work will be removed from this event not be rated.* last competition: https://plus.google.com/events/c8ppuuuh37veg73np1arvu9anms Let´s have fun.... ------------------------------------------------------------- *Fotowettbewerb* November 2012 *Status: beendet* *Thema:* Tiere Kleine Tiere, große Tiere, wilde Tiere, friedliche Tiere, witzige Tiere… fast alles ist erlaubt was mit Tieren zu tun hat. Die Bilder können in den nächsten *24 Stunden* eingereicht werden. Dann wird das Event geschlossen und eine Abstimmungsphase von genau *6 Tagen* beginnt. Die Jury ist das Publikum. In diesem Zeitraum kann jeder seine Stimme durch ein +1 unter seinem Lieblingsbild abgeben. In einer Woche wird dann der aktuelle Stand der Abstimmungen festgehalten und die Gewinner können der Öffentlichkeit preisgegeben werden. *Regeln:* Bitte beachtet das aktuelle Thema. Jeder kann *maximal ein* Bild einreichen. Bitte keine Nacktbilder oder keine anderen anstößigen Bilder. *Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält wird aus diesem Event entfernt und nicht bewertet.* letzte Wettbewerb: https://plus.google.com/events/c8ppuuuh37veg73np1arvu9anms Viel Spaß #foto #photo #tiere #animals #wettbewerb #competition #event #photocompetition #photocompetitionnovemberPhoto Competition - November 20122012-11-07 11:00:00341  
Benjamin Cortis169,856*Photo Competition* August 2012 *Status: finished* results: https://plus.google.com/u/0/102377882249382281108/posts/VDqn6CwYxrx *Thread:* Black&White The images can be submitted the next *24 hours*. Then the event is closed and a voting phase starts from exactly *6 days*. The jury is the audience. During this period anyone can can vote by a +1 to his favorite picture. In one week, then the current state of the votes will be noted and the winners will be revealed to the public. *Rules:* Please note the current topic. Everyone can submit *only one* picture. Only new/fresh published images after the event start can be accepted. Please no nudity or any other offensive pictures. *If anyone does not abide by the rules, his work will be removed from this event not be rated.* Let´s have fun.... ------------------------------------------------------------- *Fotowettbewerb* August 2012 *Status: beendet* Ergebnisse: https://plus.google.com/u/0/102377882249382281108/posts/VDqn6CwYxrx *Thema:* Schwarz&Weiß Die Bilder können in den nächsten *24 Stunden* eingereicht werden. Dann wird das Event geschlossen und eine Abstimmungsphase von genau *6 Tagen* beginnt. Die Jury ist das Publikum. In diesem Zeitraum kann jeder seine Stimme durch ein +1 unter seinem Lieblingsbild abgeben. In einer Woche wird dann der aktuelle Stand der Abstimmungen festgehalten und die Gewinner können der Öffentlichkeit preisgegeben werden. *Regeln:* Bitte beachtet das aktuelle Thema. Jeder kann *maximal ein* Bild einreichen. Nur neue/frische veröffentlichte Bilder nach dem Eventstart können akzeptiert werden. Bitte keine Nacktbilder oder keine anderen anstößigen Bilder. *Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält wird aus diesem Event entfernt und nicht bewertet.* Viel Spaß #foto     #photo   #wettbewerb   #competition   #event   #photocompetition   #photocompetitionaugust  Photo Competition - August 20122012-08-01 10:00:00140  

Shared Circles including Melanie MP

Shared Circles are not available on Google+ anymore, but you can find them still here.

The Google+ Collections of Melanie MP

New!
Login and checkout your own profile to see the average response per collection.
Or check out how it looks like on the profile page of +CircleCount.

Looks like this is your profile but we haven't loaded your posts yet to show you here the average numbers per collection.
Just open your dashboard and let the server work for you.

101062806117760486151 has no public Google+ Collections yet.

Activity

Average numbers for the latest posts (max. 50 posts, posted within the last 4 weeks)

2
comments per post
1
reshares per post
15
+1's per post

366
characters per posting

Top posts in the last 50 posts

Most comments: 6

posted image

2016-07-17 08:29:41 (6 comments; 1 reshares; 16 +1s; )Open 

after morning shower

#macro   #hqspmacro  

Most reshares: 3

posted image

2016-07-20 16:52:04 (5 comments; 3 reshares; 25 +1s; )Open 

very best place today ;)

#dog   #hqspanimals  

Most plusones: 26

posted image

2016-07-24 14:31:39 (2 comments; 1 reshares; 26 +1s; )Open 

Mr.Big

#animals   #gorilla   #hqspanimals   #monochrome  

Latest 50 posts

posted image

2016-07-27 17:13:08 (2 comments; 1 reshares; 17 +1s; )Open 

Beach ball

#dog   #doglovers   #hqspanimals  

Beach ball

#dog   #doglovers   #hqspanimals  ___

posted image

2016-07-27 16:28:56 (1 comments; 2 reshares; 8 +1s; )Open 

Dinner

#bird   #birdsgallery   #hqspbirds  

Dinner

#bird   #birdsgallery   #hqspbirds  ___

posted image

2016-07-26 17:25:52 (2 comments; 2 reshares; 15 +1s; )Open 

Have you never wondered where the bubbles in the bubble-tea originate? ;)

#macro   #hqspmacro  

Have you never wondered where the bubbles in the bubble-tea originate? ;)

#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-07-24 15:55:21 (3 comments; 1 reshares; 19 +1s; )Open 

Breakfast

#macro   #hqspmacro  

Breakfast

#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-07-24 15:42:57 (4 comments; 0 reshares; 9 +1s; )Open 

Cloudy

#landscape   #hqsplandscape  

Cloudy

#landscape   #hqsplandscape  ___

posted image

2016-07-24 14:31:39 (2 comments; 1 reshares; 26 +1s; )Open 

Mr.Big

#animals   #gorilla   #hqspanimals   #monochrome  

Mr.Big

#animals   #gorilla   #hqspanimals   #monochrome  ___

posted image

2016-07-24 11:36:46 (4 comments; 1 reshares; 18 +1s; )Open 

Fighter


#birds   #hqspbirds   #birdsgallery  

Fighter


#birds   #hqspbirds   #birdsgallery  ___

posted image

2016-07-24 11:09:29 (0 comments; 0 reshares; 5 +1s; )Open 

»Seht mich an«

April 2016, griechisch-mazedonische Grenze. Eine angenehm kühle Brise fegte über den angebrochenen Abend, als ich über das Camp Idomeni schlenderte. Es roch nach frisch entzündetem Holz und die Geflüchteten saßen an lodernden Lagerfeuern, um darauf zu kochen.

Einen Steinwurf von den zur Grenze reichenden Gleisen entfernt sprang eine Hand voll Kinder umher, lachend, und kreischend. Natürlich blieb meine Kamera nicht unentdeckt und keine zwei Sekunden später bildete sich eine Traube hüpfender Glitzeraugen um mich herum.

Sie posierten wie weltberühmte Rockstars, sprangen mit gierigen Augen auf und ab, um einen Blick auf mein Display zu ergattern.
Eines der Kinder war anders. Es stellte sich vor mir auf, verschränkte beide Arme hinter dem Kopf und schaute mich an.

In diesem Moment funktionierte ich einfach und machte ein Foto – dochder Stolz und ... more »

»Seht mich an«

April 2016, griechisch-mazedonische Grenze. Eine angenehm kühle Brise fegte über den angebrochenen Abend, als ich über das Camp Idomeni schlenderte. Es roch nach frisch entzündetem Holz und die Geflüchteten saßen an lodernden Lagerfeuern, um darauf zu kochen.

Einen Steinwurf von den zur Grenze reichenden Gleisen entfernt sprang eine Hand voll Kinder umher, lachend, und kreischend. Natürlich blieb meine Kamera nicht unentdeckt und keine zwei Sekunden später bildete sich eine Traube hüpfender Glitzeraugen um mich herum.

Sie posierten wie weltberühmte Rockstars, sprangen mit gierigen Augen auf und ab, um einen Blick auf mein Display zu ergattern.
Eines der Kinder war anders. Es stellte sich vor mir auf, verschränkte beide Arme hinter dem Kopf und schaute mich an.

In diesem Moment funktionierte ich einfach und machte ein Foto – doch der Stolz und das Selbstbewusstsein des kleinen Geflüchteten imponierten mir.

Wir konnten nicht miteinander sprechen. Nicht mit unseren Lippen. Doch heute, wenn ich mir dieses Foto ansehe, dann spricht dieses Kind so viel. Denn sein Aufrecht-Bleiben empfinde ich wie einen unscheinbaren Triumph – und in den Augen des Kindes finde ich so einige Fragen.

Die geliebte Heimat zu verlassen, um in ein fernes Land zu reisen, musste Angst einflößend sein – und die Gründe für die Flucht waren bestimmt nicht an ihm vorbeigegangen. Und nun war der tägliche Anblick dieses Kindes allerschärfster Stacheldraht, bewaffnete Männer und Dreck. Doch all das hatte den Blick des Kindes nicht auf den Boden zwingen können.

Was dieses Kind mir heute auch sagt ist:

»Seht mich an, ich bin auf der Flucht. Ich bin genauso viel wert, wie ihr. Könnt ihr das nicht sehen? Wovor habt ihr solche Angst, dass ihr mich mit Stacheldraht aufhalten wollt?«

Nach ein, zwei Fotos war der Kleine in der von der Abendsonne umhüllten Staubwolke spielender Kinder verschwunden Eine kurze Begegnung, über die ich noch lange nachdenken würde. Mach es gut, kleiner Mensch. Wo auch immer Du jetzt bist, bleibe aufrecht.

_
Wenn Ihr wollt, dass ich weiter Menschen auf der Flucht begegne und über sie berichte, könnt Ihr mich via paypal.me/martingommel oder Überweisung (IBAN: DE60 6605 0101 1020 2083 26 | BIC KARSDE66XXX) unterstützen. Ich danke Euch von Herzen.___

posted image

2016-07-20 17:05:22 (3 comments; 1 reshares; 18 +1s; )Open 

"WHAT did you say!? Are you kidding?"

#birds   #hqspbirds  

"WHAT did you say!? Are you kidding?"

#birds   #hqspbirds  ___

posted image

2016-07-20 16:52:04 (5 comments; 3 reshares; 25 +1s; )Open 

very best place today ;)

#dog   #hqspanimals  

very best place today ;)

#dog   #hqspanimals  ___

posted image

2016-07-19 15:21:46 (2 comments; 0 reshares; 19 +1s; )Open 

#hqspanimals   #dog  

#hqspanimals   #dog  ___

posted image

2016-07-19 15:11:21 (4 comments; 2 reshares; 23 +1s; )Open 

Think bigger

#hqspanimals   #Dog   #summer  

Think bigger

#hqspanimals   #Dog   #summer  ___

posted image

2016-07-19 14:44:54 (2 comments; 1 reshares; 13 +1s; )Open 

Bssss

#hqspmacro   #macro  

Bssss

#hqspmacro   #macro  ___

posted image

2016-07-19 14:28:46 (0 comments; 0 reshares; 20 +1s; )Open 

refresh

#landscape  

refresh

#landscape  ___

posted image

2016-07-18 14:31:39 (0 comments; 0 reshares; 14 +1s; )Open 

Beach


#hqsplandscape  

Beach


#hqsplandscape  ___

posted image

2016-07-18 14:24:56 (2 comments; 1 reshares; 19 +1s; )Open 

exploration flight

#birds   #hqspbirds  

exploration flight

#birds   #hqspbirds  ___

posted image

2016-07-18 14:20:36 (4 comments; 1 reshares; 18 +1s; )Open 

Flirty today ;)

#animals   #hqspanimals  

Flirty today ;)

#animals   #hqspanimals  ___

posted image

2016-07-17 13:35:58 (0 comments; 0 reshares; 11 +1s; )Open 

https://www.flickr.com/photos/78959697@N06/28047896131/in/dateposted-public/

#snake   #hqspanimals  

https://www.flickr.com/photos/78959697@N06/28047896131/in/dateposted-public/

#snake   #hqspanimals  ___

posted image

2016-07-17 13:32:47 (3 comments; 1 reshares; 13 +1s; )Open 

Natnat

#ducklings   #cute   #hqspbirds   #bird  

Natnat

#ducklings   #cute   #hqspbirds   #bird  ___

posted image

2016-07-17 08:29:41 (6 comments; 1 reshares; 16 +1s; )Open 

after morning shower

#macro   #hqspmacro  

after morning shower

#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-07-17 08:24:26 (0 comments; 1 reshares; 6 +1s; )Open 

Haus 73

#urban   #hqspurbanstreetphotos   #monochrome  

Haus 73

#urban   #hqspurbanstreetphotos   #monochrome  ___

posted image

2016-07-16 09:44:31 (0 comments; 0 reshares; 6 +1s; )Open 

No weed for racist


#urban   #hqspurbanstreetphotos  

No weed for racist


#urban   #hqspurbanstreetphotos  ___

posted image

2016-07-16 09:32:25 (1 comments; 1 reshares; 12 +1s; )Open 

rest


#macro   #hqspmacro  

rest


#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-07-11 18:10:36 (3 comments; 1 reshares; 17 +1s; )Open 

yearningly looking into the distance

#macro   #hqspmacro  

yearningly looking into the distance

#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-05-18 06:25:16 (1 comments; 0 reshares; 7 +1s; )Open 



»Fotto?« Fast wäre ich an ihr vorbeigelaufen. Dort, an den Gleisen Idomenis, stand ein Mädchen, aufrecht, wie der Hals eines Schwanes. Selbstbewusst wie eine junge Schülerin, die gerade bei einem Sportwettbewerb einen neuen Rekord im Weitsprung aufgestellt hat.

Ihre Mutter durchkämmte sitzend das lange braune Haar und band einen Zopf, der in der Morgensonne schimmerte. Ich konnte gar nicht schnell genug reagieren, da stand die kleine Syrerin vor mir und strahlte mich herausfordernd an: »Fotto?«

»Yes!« Diana setzte sich mit ihrer Puppe auf einem alten Pfosten, im Hintergrund die weltbekannten Güterzüge. Ich setzte mich zu ihr. Durch den Sucher sah ich ein Mädchen, das diesen Moment auskostete, wie keine Zweite.

Doch dann winkte sie ab und deutete an, dass ich nun genug Fotos von ihr gemacht hätte. Stattdessen zog sie ihr rechtes Hosenbein nachoben, woraufh... more »



»Fotto?« Fast wäre ich an ihr vorbeigelaufen. Dort, an den Gleisen Idomenis, stand ein Mädchen, aufrecht, wie der Hals eines Schwanes. Selbstbewusst wie eine junge Schülerin, die gerade bei einem Sportwettbewerb einen neuen Rekord im Weitsprung aufgestellt hat.

Ihre Mutter durchkämmte sitzend das lange braune Haar und band einen Zopf, der in der Morgensonne schimmerte. Ich konnte gar nicht schnell genug reagieren, da stand die kleine Syrerin vor mir und strahlte mich herausfordernd an: »Fotto?«

»Yes!« Diana setzte sich mit ihrer Puppe auf einem alten Pfosten, im Hintergrund die weltbekannten Güterzüge. Ich setzte mich zu ihr. Durch den Sucher sah ich ein Mädchen, das diesen Moment auskostete, wie keine Zweite.

Doch dann winkte sie ab und deutete an, dass ich nun genug Fotos von ihr gemacht hätte. Stattdessen zog sie ihr rechtes Hosenbein nach oben, woraufhin ich mir vor Erschütterung die Hand vor den Mund hielt. Oh nein.

Von der Mutter erfuhr ich, dass die magentafarbenen Wunden durch das lange Laufen in Wäldern und Gräsern entstanden sei.

Diana rannte zu ihrer Mutter, setzte das Püppchen dazwischen und erbat ein weiteres Bild. Die beiden strahlten eine unbezwingbare Stärke aus, die mich an den Blick gelassen ruhender Löwen aus Doku-Filmen erinnerte, die ich kleiner Knirps in den 90ern gesehen hatte.

Eine kurzen Augenblick vergas ich den Grund dieser Begegnung – doch Dianas Mutter erläuterte mir, dass die Beiden nun seit einem Monat hier auf den Gleisen lebten.
Doch was für ein Leben war das? Vor verschlossenen Türen, Verzeihung, beißendem Stacheldraht, bei Wind, Hagel, Sturm, Regen und brennender Sonne?

Und immer, wenn ich heute von Auseinandersetzungen mit Polizeikräften an den Gleisen lese, davon, dass Militärhubschrauber über das Camp kreisen, dann denke ich an sie.
Diana war gerade mal 10 Jahre alt.


Wer meine von Medienhäusern unabhängige Arbeit unterstützen möchte, kann das gerne via paypal.me/martingommel oder Überweisung (IBAN: DE60 6605 0101 1020 2083 26
– BIC KARSDE66XXX) tun. Ich danke Euch von Herzen.___

posted image

2016-05-18 06:23:34 (1 comments; 1 reshares; 11 +1s; )Open 

Breakfast Good morning dear Googlers ;)


#macro   #hqspmacro  

Breakfast Good morning dear Googlers ;)


#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-03-30 14:28:47 (0 comments; 1 reshares; 3 +1s; )Open 

Ein Mensch der selbst sehr vielen hilft, braucht nun unsere Hilfe. Seht Euch das Video bitte komplett an, er erklärt seine Situation und wie sie zustande kam, sehr gut und verständlich. Viele kleine Beträge, ergeben einen großen! 

Ein Mensch der selbst sehr vielen hilft, braucht nun unsere Hilfe. Seht Euch das Video bitte komplett an, er erklärt seine Situation und wie sie zustande kam, sehr gut und verständlich. Viele kleine Beträge, ergeben einen großen! ___

posted image

2016-03-21 10:03:55 (0 comments; 0 reshares; 12 +1s; )Open 

Whoopwhoopwhoop

#hqspurbanstreetphotos   #monochrome   #monochromemonday   #Urban  

Whoopwhoopwhoop

#hqspurbanstreetphotos   #monochrome   #monochromemonday   #Urban  ___

posted image

2016-03-21 09:55:44 (2 comments; 1 reshares; 23 +1s; )Open 

See you!

#macro4all   #macromonday   #hqspmacro  

See you!

#macro4all   #macromonday   #hqspmacro  ___

posted image

2016-03-18 11:31:48 (0 comments; 0 reshares; 14 +1s; )Open 

Never forget! Resist the beginnings! All over!

#NoNazis  #Noracism 

Never forget! Resist the beginnings! All over!

#NoNazis  #Noracism ___

posted image

2016-03-18 11:27:44 (0 comments; 1 reshares; 9 +1s; )Open 

I want a colorful diverse world.


#streetart   #hqspurbanstreetphotos  

I want a colorful diverse world.


#streetart   #hqspurbanstreetphotos  ___

posted image

2016-03-18 11:24:25 (5 comments; 2 reshares; 22 +1s; )Open 

Relax and watch

#caturdayeveryday   #hqspanimals   #Cat  

Relax and watch

#caturdayeveryday   #hqspanimals   #Cat  ___

posted image

2016-03-18 11:21:16 (1 comments; 1 reshares; 12 +1s; )Open 

Oh what's this? I'll have a closer look ...

#birds   #birdsgallery   #hqspbirds  

Oh what's this? I'll have a closer look ...

#birds   #birdsgallery   #hqspbirds  ___

posted image

2016-03-15 06:00:36 (0 comments; 0 reshares; 3 +1s; )Open 

12. Februar 2016, Samos. Ich bin sauer, bedrückt und bockig, denn ich habe gerade ein ehemaliges Gefängnis fotografiert, das vom griechischen Militär zu einem Hotspot umfunktioniert wird. Entmutigt besteige einen holprigen Weg entlang des Stacheldrahtes, der mich zu drei grünen Zelten führt. Es riecht nach frisch gekochtem Gemüse und ich entdecke ein paar Jugendliche, die in entspannter Sitzposition französischen Hip-Hip hören.

Verwundert und erleichtert zugleich, ein paar lachende Gesichter zu sehen, spreche ich einen jungen Mann mit Mütze, weiter Jacke und blauen Turnschuhen an. »Mein Name ist Saher« »Sohar?«, frage ich nach und bekomme ein Grinsen zurück. »Neeeeein. SA-HE-RRR!« »Okay! SA-HE-RRRRR!« antworte ich, spreche etwas plump jede Silbe so deutlich wie möglich aus und als die gesamte Gruppe kichert, kann ich mich nicht mehr zurückhalten und biege mich vor Lachen.
»Woher komm... more »

12. Februar 2016, Samos. Ich bin sauer, bedrückt und bockig, denn ich habe gerade ein ehemaliges Gefängnis fotografiert, das vom griechischen Militär zu einem Hotspot umfunktioniert wird. Entmutigt besteige einen holprigen Weg entlang des Stacheldrahtes, der mich zu drei grünen Zelten führt. Es riecht nach frisch gekochtem Gemüse und ich entdecke ein paar Jugendliche, die in entspannter Sitzposition französischen Hip-Hip hören.

Verwundert und erleichtert zugleich, ein paar lachende Gesichter zu sehen, spreche ich einen jungen Mann mit Mütze, weiter Jacke und blauen Turnschuhen an. »Mein Name ist Saher« »Sohar?«, frage ich nach und bekomme ein Grinsen zurück. »Neeeeein. SA-HE-RRR!« »Okay! SA-HE-RRRRR!« antworte ich, spreche etwas plump jede Silbe so deutlich wie möglich aus und als die gesamte Gruppe kichert, kann ich mich nicht mehr zurückhalten und biege mich vor Lachen.

»Woher kommst Du, Sa-he-rrr?« frage ich zurück und der junge Herr erklärt in wenigen Worten: »Aus Afghanistan! Nein, aus Iran. Also doch, Afghanistan, obwohl, nein, Iran!« Schon wieder müssen alle lachen und ich frage nochmal: »Also woher jetzt?«. »Ich bin in Afghanistan geboren und habe in Iran gelebt.« »Und was hast Du dort gemacht, in Iran?«

Saher schaut mich stolz an, doch im nächsten Moment wirkt er etwas unsicher. »Ich bin Rapper und habe mich im Untergrund bewegt.« »Ein Rapper? Wow, zeig mal«, traue ich mich zu fragen, denn die gelöste Stimmung hat auch mich mutiger gemacht. »Okay. Aber Du machst kein Video, ja? Nur Foto.« Mit meinem Zeigefinger wedele ich hin und her: »Versprochen: Kein Video.«

Saher zückt sein Smartphone, wischt ein paar mal drüber und ein knisternder Beat klingt ins unseren Ohren. Mit Blick auf den Boden und leicht wippend beginnt der Iraner in seiner Muttersprache (Farsi) zu rappen. Für mich bleibt in diesem Moment die Zeit stehen. Saher ist in seinem Element. Zwar verstehe ich kein Wort, doch die Laute reimen sich unüberhörbar. Es macht Spaß ihm zuzuhören und ich halte einen Moment inne. Ich bin hier auf einer griechischen Insel, tausende Kilometer weit weg von zu Hause und vor mir steht ein Geflüchteter, der in einer mir unbekannten Sprache musiziert.

Gegen Ende des Liedes rufen die anderen Jungs »Ist gut jetzt…« und grinsen Saher an. Sie bewundern ihn, das sehe ich in ihren Augen. Saher beendet den Track und gibt mir seine Hand. Ich schaue ihn an, verabschiede mich und während ich mich umdrehe, merke ich, dass ich gar nicht mehr wütend bin.

Zurück in Deutschland sitze ich morgens im Büro und lese auf Facebook wiedermal das alte rechte Lied: »Wir können nicht alle aufnehmen! Flüchtlingswelle stoppen! Asylmissbrauch!«. Dabei fällt mir auf, dass diese Parolen den Eindruck vermitteln, Geflüchtete wären per se eine Last und ich erinnere ich mich an Saher. Er hat kein Wort über seine Flucht verloren. Saher war einfach er selbst und brachte – metaphorisch ausgedrückt – Licht in mein Dunkel. Tage später finde ich heraus, dass Saher ein femininer, arabischer Name ist, der übersetzt »Morgendämmerung« heißt. Das passt doch wunderbar.


P.S. Da ich nicht im Auftrag von Nachrichtenhäusern agiere, kann meine Berichterstattung unabhängig bleiben. Wer das weiterhin ermöglichen möchte, kann dies gerne über Paypal (paypal.me/martingommel) oder Überweisung (IBAN: DE60 6605 0101 1020 2083 26) tun. Ich danke Euch von Herzen.___

posted image

2016-03-12 14:38:33 (1 comments; 1 reshares; 19 +1s; )Open 

Shining eyes

#macro   #hqspmacro  

Shining eyes

#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-03-11 15:47:22 (0 comments; 0 reshares; 10 +1s; )Open 

One of the Golden Calfs of our time


#urban   #köln  

One of the Golden Calfs of our time


#urban   #köln  ___

posted image

2016-03-06 13:27:40 (5 comments; 1 reshares; 21 +1s; )Open 

Sex sells!  

#macro   #hqspmacro   #macro4all  

Sex sells!  

#macro   #hqspmacro   #macro4all  ___

2016-02-14 16:04:33 (5 comments; 0 reshares; 1 +1s; )Open 

Liebe Technikbegeisterte, ich brauch mal Eure Hilfe :)

Ich überlege mir Beleuchtung für innen und außen zuzulegen. Ich würde da 2 dimmbare dauerlicht LED Lampen, welche auch ans Stromnetz angeschlossen werden können und sonst mit Akku betrieben sind, wobei man das "Batteriefach" richtig schließen können muss haben wollen. Stativ tauglich müssen sie natürlich auch sein und power sollten sie auch ordentlich haben um bei Outdooreinsätzen mit beweglichen Zielen (z.b. Kinder) Sinn zu machen. Ich würde pro Lampe nicht mehr als 100€ ausgeben wollen oder für ein Set mit Stativen nicht mehr als 400€. Hat da jemand Tips für mich?

Liebe Technikbegeisterte, ich brauch mal Eure Hilfe :)

Ich überlege mir Beleuchtung für innen und außen zuzulegen. Ich würde da 2 dimmbare dauerlicht LED Lampen, welche auch ans Stromnetz angeschlossen werden können und sonst mit Akku betrieben sind, wobei man das "Batteriefach" richtig schließen können muss haben wollen. Stativ tauglich müssen sie natürlich auch sein und power sollten sie auch ordentlich haben um bei Outdooreinsätzen mit beweglichen Zielen (z.b. Kinder) Sinn zu machen. Ich würde pro Lampe nicht mehr als 100€ ausgeben wollen oder für ein Set mit Stativen nicht mehr als 400€. Hat da jemand Tips für mich?___

posted image

2016-02-14 11:15:49 (1 comments; 2 reshares; 15 +1s; )Open 

Sunday is swimming day

#hqspmonochrome   #hqspanimals   #monochrome  

Sunday is swimming day

#hqspmonochrome   #hqspanimals   #monochrome  ___

posted image

2016-02-13 13:49:45 (3 comments; 0 reshares; 16 +1s; )Open 

waiting

#macro   #hqspmacro  

waiting

#macro   #hqspmacro  ___

posted image

2016-02-05 09:39:59 (0 comments; 0 reshares; 8 +1s; )Open 


Sparrow: Freund, Bruder, Lebensretter 

30. November, Griechenland. Eigentlich wollte er nur eine Woche auf Lesbos bleiben. Doch dann kam alles anders. Sparrow ist schlank, etwas kleiner als ich und fällt dadurch auf, dass er gar nicht auffällt. Er trägt KEINEN Pulli mit NGO-Logo, trägt KEINE Warnweste und sieht fast erschreckend normal aus. Bei über 75 Hilfsorganisationen, die sich am griechischen Strand tummeln ist er beinahe unsichtbar, und vielleicht ist es das, was mich an ihm fasziniert.

Also treffe ich mich mit ihm auf ein Bier, um ihn besser kennenzulernen. Zum Zeitpunkt des Interviews ist Sparrow seit zwei Monaten auf Lesbos, möchte nicht mit Klarnamen genannten werden – und lässt sich eigentlich gar nicht fotografieren. Er nennt sich selbst »Sparrow« (= Sperling) und koordiniert in Abstimmung mit Rettungsschwimmer*innen und Speedboatfahrer*innen dieNotrettunge... more »


Sparrow: Freund, Bruder, Lebensretter 

30. November, Griechenland. Eigentlich wollte er nur eine Woche auf Lesbos bleiben. Doch dann kam alles anders. Sparrow ist schlank, etwas kleiner als ich und fällt dadurch auf, dass er gar nicht auffällt. Er trägt KEINEN Pulli mit NGO-Logo, trägt KEINE Warnweste und sieht fast erschreckend normal aus. Bei über 75 Hilfsorganisationen, die sich am griechischen Strand tummeln ist er beinahe unsichtbar, und vielleicht ist es das, was mich an ihm fasziniert.

Also treffe ich mich mit ihm auf ein Bier, um ihn besser kennenzulernen. Zum Zeitpunkt des Interviews ist Sparrow seit zwei Monaten auf Lesbos, möchte nicht mit Klarnamen genannten werden – und lässt sich eigentlich gar nicht fotografieren. Er nennt sich selbst »Sparrow« (= Sperling) und koordiniert in Abstimmung mit Rettungsschwimmer*innen und Speedboatfahrer*innen die Notrettungen. Er ist einer derjenigen, die als allererstes von übersetzenden Booten erfahren. 

Sparrow gehört zu den Anarchisten, einer kleinen, griechischen Gruppe, die vor Monaten (und dem Ansturm der zahlreichen NGOs) damit anfingen, am Strand der Insel feste Strukturen aufzubauen, um die Geflüchteten aufzunehmen: Küche, Medikation, Kleidung. Genau das, was die Ankommenden dringend benötigen. 

»Ich fühle mich nicht wie ein Volunteer oder freiwilliger Helfer. Ich bin hier aus Solidarität«. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. »Ich bin mittlerweile 40 Jahre alt. Und wenn ich hier jemanden aus dem Boot ziehe, dann ziehe ich meinen Vater, meine Mutter, Schwester, Brüder, ja, meine eigene Familie aus dem Boot. Selbst, wenn ich sie nicht einmal kenne.«

Dieses Sich-Identifizieren mit Geflüchteten berührt mich sofort. Denn ich weiß: Beim Helfen von Bedürftigen gibt es immer eine ungewollte Hierarchie. Ich helfe Dir, also bin ich stark und Du schwach. Doch bei Sparrow klingt das anders. »Wir sind hier nicht wegen Charity oder sowas. Wir fühlen uns wie ein Teil der Menschen, die hier ankommen.« Und deshalb tragen die Anarchisten auch keine Pullis mit Logo – und haben Ende November noch nicht einmal ein Spendenkonto. 

Wir wechseln das Thema und ich frage Sparrow, ob es auf der Insel einen Ort gibt, der ihm besonders wichtig ist. Nach langem Zögern blitzen seine Augen kurz auf: »Ah, doch. Da war was.« Ich spitze meine Ohren.

»Vor kurzem sprang eine schwangere Frau aus dem ankommenden Boot und gebar am Strand ihr Kind.« Ich traue meinen Ohren nicht. Wie bitte? Sparrow fährt mich einem Schmunzeln fort: »Doch es war nur ein Helfer da. Als ich mit einigen Ärzte dazukam, war das Kind gerade zur Welt gekommen. Wir bedeckten es mit meiner Jacke und kam auch schon der Krankenwagen, der sie ins Hospital brachte. Soweit ich weiß, geht es beiden gut und sie leben jetzt in Deutschland.«

Gemeinsam fahren wir zum Ort der Geburt, obwohl es schon dunkel ist. Dort angekommen sehe ich: Der Hang ist abschüssig. »Wir mussten eine Mulde graben, um die Mutter und das Kind sicher nach oben zu transportieren«, erklärt Sparrow und positioniert sich an die Stelle. Die Frontlichter des Autos sorgen für genügend Helligkeit, sodass ich eine Aufnahme machen kann. 

Während ich auf Lesbos unterwegs bin, laufen wir uns noch oft über den Weg. Trinken gemeinsam ein Bierchen, plaudern kurz am Strand und freunden uns ein bisschen an. Sparrow ist fast immer auf dem Sprung. Hier ein Anruf, da eine Warnung, dort eine Rettung, die organisiert werden muss. Er ist flink und immer in Bewegung. Wie ein kleiner, unsichtbarer Sperling. 

Mein lieber Freund Sparrow. Welch Glück hatte ich doch, Dich auf Lesbos kennenzulernen. Bleib, wie Du bist, denn Du bist für viele Menschen Freund, Bruder und Lebensretter. 

Wer meine freie, fotojournalistische Arbeit unterstützen möchte kann der gerne über Paypal tun. Ich danke Euch. http://paypal.me/martingommel___

posted image

2016-02-04 05:57:12 (0 comments; 0 reshares; 4 +1s; )Open 

„If a person, who is a refugee steals something, that person is a criminal. But that doesn’t mean, that ALL refugees are criminals.“ – Keba aus Gambia, März 2015 

„If a person, who is a refugee steals something, that person is a criminal. But that doesn’t mean, that ALL refugees are criminals.“ – Keba aus Gambia, März 2015 ___

posted image

2016-01-30 14:00:30 (0 comments; 0 reshares; 8 +1s; )Open 

»Mein Bruder wurde von islamistischen Terroristen geköpft« erklärt mir der große Afghane, den ich vor der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) in Karlsruhe kennenlerne.

Ramez* zückt sein Handy und deutet auf das Gesicht eines Mannes, der in Uniform gemütlich Tee trinkt. Es ist sein älterer Bruder. Mit einer eindeutigen Geste imitiert er das Durchtrennen des Halses. 

»Mit einem Messer.«

Ramez ist zwei Köpfe größer als ich, hat glasklare Augen und wunderbar weiße Zähne. Er spricht nur ein paar Worte Englisch, doch Gottseidank kann meine Übersetzungsapp Farsi. 

Während ich über seine Schulter blicke, streicht er über hunderte Fotos aus seiner Heimat, Masar-e Scharif in Afghanistan. Seine Frau ist zu sehen und seine beiden Kinder, von denen er beim Asylverfahren getrennt wurde und die in einer entfernten Unterkunft leben. 
Ramez wird sie garant... more »

»Mein Bruder wurde von islamistischen Terroristen geköpft« erklärt mir der große Afghane, den ich vor der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) in Karlsruhe kennenlerne.

Ramez* zückt sein Handy und deutet auf das Gesicht eines Mannes, der in Uniform gemütlich Tee trinkt. Es ist sein älterer Bruder. Mit einer eindeutigen Geste imitiert er das Durchtrennen des Halses. 

»Mit einem Messer.«

Ramez ist zwei Köpfe größer als ich, hat glasklare Augen und wunderbar weiße Zähne. Er spricht nur ein paar Worte Englisch, doch Gottseidank kann meine Übersetzungsapp Farsi. 

Während ich über seine Schulter blicke, streicht er über hunderte Fotos aus seiner Heimat, Masar-e Scharif in Afghanistan. Seine Frau ist zu sehen und seine beiden Kinder, von denen er beim Asylverfahren getrennt wurde und die in einer entfernten Unterkunft leben. 

Ramez wird sie garantiert vermissen. 

Dann zieht der schlanke Afghane das rechte Hosenbein hoch und deutet auf eine Narbe am Knöchel seines Fußes: »Die Terroristen haben mit einer Kalaschnikow auf  meinen Fuß eingedroschen.« 

Er habe auch noch weitere Verletzungen am Bauch und seinem linken Arm – all das klingt so, als habe er einen Angriff nur knapp überlebt.

»Finish?« fragt Ramez und reicht mir lächelnd die Hand. Er muss weiter und so trennt sich unser Weg nach dieser kurzen Begegnung. 

Während ich am Schreibtisch diesen Bericht schreibe, erreicht mich die Spiegel-Eilmeldung, dass »Unbekannte eine Handgranate auf das Gelände eines Flüchtlingsheims mit 170 Bewohnern in Baden-Württemberg geworfen« hätten. 

In diesen Momenten wird mir erneut diese surreale Gleichzeitigkeit von den Kriegen in Afghanistan, Syrien und so vielen anderen Ländern dort und rassistischen Übergriffen hier, wo ich zuhause bin, bewusst. Ich habe ein mulmiges Gefühl. 

Ramez, ich wünsche Dir von Herzen, dass Deine inneren und äußeren Wunden heilen werden, Du nicht abgeschoben und niemals Opfer eines rechten Angriffes wirst. Behalte Dein strahlendes Gesicht und verliere niemals den Mut. Friede mit Dir. 

*Name geändert 
__________
PS: Wer meine fotojournalistische Arbeit unterstützen möchte, kann dies sehr gerne via Paypal tun. Ich danke Euch! 

paypal.me/martingommel___

posted image

2016-01-26 15:23:23 (1 comments; 0 reshares; 3 +1s; )Open 

Mein »Friede mit Dir«-Shop startet

Liebe Freund*innen! Endlich ist es soweit: Ich habe einen Shop mit Hoodies, T-Shirts und anderen Sachen. Ich habe etwas feuchte Hände, denn ich bin wirklich sehr aufgeregt.

Dabei ist die Idee dahinter einfach: Ich suche schon lange nach schönem Klamotten-Kram, der refugeefreundlich, feministisch, antirassistisch (usw.) sind und mir selber gefallen. Und weil es die richtig guten Sachen oft nicht lokal gibt, habe ich gedacht: Hey, das mache ich einfach selbst.

http://shop.spreadshirt.de/martingommel/

Und ich hatte auch schon eine Idee: Ich wollte unbedingt einen Kapuzenpulli haben, der vorne drauf einen arabischen Schriftzug hat, der sagt: »Friede sei mit Dir/Euch«.

Warum? Da ich mit vielen Geflüchteten Menschen zu tun habe, kann so ein Pulli einen großen Unterschied machen, weil so gleich meine wichtigsteMessage... more »

Mein »Friede mit Dir«-Shop startet

Liebe Freund*innen! Endlich ist es soweit: Ich habe einen Shop mit Hoodies, T-Shirts und anderen Sachen. Ich habe etwas feuchte Hände, denn ich bin wirklich sehr aufgeregt.

Dabei ist die Idee dahinter einfach: Ich suche schon lange nach schönem Klamotten-Kram, der refugeefreundlich, feministisch, antirassistisch (usw.) sind und mir selber gefallen. Und weil es die richtig guten Sachen oft nicht lokal gibt, habe ich gedacht: Hey, das mache ich einfach selbst.

http://shop.spreadshirt.de/martingommel/

Und ich hatte auch schon eine Idee: Ich wollte unbedingt einen Kapuzenpulli haben, der vorne drauf einen arabischen Schriftzug hat, der sagt: »Friede sei mit Dir/Euch«.

Warum? Da ich mit vielen Geflüchteten Menschen zu tun habe, kann so ein Pulli einen großen Unterschied machen, weil so gleich meine wichtigste Message kommuniziert wird.

Außerdem habe ich heute von einer Islamwissenschaftlerin erfahren: As-salamu aleikum, wie es da jetzt steht, ist in der gesamten arabischen Welt gebräuchlich und so gut wie 100% der Muslime aus dieser Region verwenden das. Ist das nicht super?

So startet heute meine erste nunja, Kollektion. Weitere sollen folgen. Übrigens: Falls Du Grafikdesign studiert hast oder Ilustrator*in bist und mich unterstützen magst, würde ich mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen.

Außerdem: Für jedes Produkt, das ihr im »Friede mit Dir«-Shop kauft, bekomme ich 5 €. So könnt Ihr also auch auf diesem Weg meine fotojournalistische Arbeit unterstützen. :)

http://shop.spreadshirt.de/martingommel/___

posted image

2016-01-25 10:20:34 (4 comments; 1 reshares; 17 +1s; )Open 

Feels like ROOOAARRRR! Sounds like MIOOOUUU!"  ;)

#catlovers   #hqspanimals   #caturdayeveryday  

Feels like ROOOAARRRR! Sounds like MIOOOUUU!"  ;)

#catlovers   #hqspanimals   #caturdayeveryday  ___

posted image

2016-01-25 07:38:14 (2 comments; 1 reshares; 21 +1s; )Open 

Sexy Fly  Love her feet ;)


#macro   #macro4all   #macromonday   #hqspmacro  

Sexy Fly  Love her feet ;)


#macro   #macro4all   #macromonday   #hqspmacro  ___

posted image

2016-01-25 07:33:27 (0 comments; 0 reshares; 22 +1s; )Open 

#landscape   #hqsplandscape  

#landscape   #hqsplandscape  ___

posted image

2016-01-21 06:02:48 (0 comments; 0 reshares; 10 +1s; )Open 

»Hallo, ich bin Martin, Fotojournalist, und Du?« frage ich neugierig. »Amna aus Norwegen. Du bist Fotograf? Das mag ich nicht.« Oh nein, denke ich. »Warum das?« »Einige Fotografen sind so fixiert auf ihr Foto, dass sie die Helfer und Helferinnen davon abhalten, die Flüchtenden beim Ankommen am Strand zu unterstützen. Sie stehen oft im Weg herum.« 

Vor fünf Minuten kam gerade das letzte Boot mit Geflüchteten an, der Strand ist voll mit orangenen Rettungswesten und wir schauen raus aufs schwarze Meer. Amna und ich sind in dieser kalten Novembernacht auf der griechischen Insel Lesbos.


Ein paar Tage später sitze ich mit Amna im Café Goji. Wir trinken gemeinsam ein Bier, mein Aufnahmegerät läuft und ich habe sogar ein Foto von Amna gemacht. Nach unserer ersten - zugegeben etwas schwierigen - Konversation haben wir uns noch lange unterhalten, denn ich konnte ihreAmbivalenz aggre... more »

»Hallo, ich bin Martin, Fotojournalist, und Du?« frage ich neugierig. »Amna aus Norwegen. Du bist Fotograf? Das mag ich nicht.« Oh nein, denke ich. »Warum das?« »Einige Fotografen sind so fixiert auf ihr Foto, dass sie die Helfer und Helferinnen davon abhalten, die Flüchtenden beim Ankommen am Strand zu unterstützen. Sie stehen oft im Weg herum.« 

Vor fünf Minuten kam gerade das letzte Boot mit Geflüchteten an, der Strand ist voll mit orangenen Rettungswesten und wir schauen raus aufs schwarze Meer. Amna und ich sind in dieser kalten Novembernacht auf der griechischen Insel Lesbos.


Ein paar Tage später sitze ich mit Amna im Café Goji. Wir trinken gemeinsam ein Bier, mein Aufnahmegerät läuft und ich habe sogar ein Foto von Amna gemacht. Nach unserer ersten - zugegeben etwas schwierigen - Konversation haben wir uns noch lange unterhalten, denn ich konnte ihre Ambivalenz aggressiven Fotograf*innen gegenüber sehr gut nachvollziehen. Aus dem kurzen Gespräch wurde ein langes und, nunja, irgendwie habe ich es geschafft, sie zu einem Interview zu überreden. 

»Ich bin 26, Maschinenbau-Ingenieurin und habe 2013 meinen Master gemacht. Seither habe ich Wartungen von Ölplattformen in der Nordsee und Inspektionsplanungen von Topside Pipings gemacht«, berichtet mir die junge Frau mit den dunklen Augenbrauen.

»Was hat Dich dann nach Lesbos verschlagen?« Eigentlich ist diese Frage ist super-klischeehaft, aber ich muss sie stellen. »Der norwegischen Ölindustrie geht es zur Zeit nicht gut und so wurden viele Stellen gestrichen. Meine auch.« Ich schlucke. »Ich bin dann für knappe zwei Wochen zu meinen Eltern gezogen und meine Tante hat mir von der Situation auf Lesbos berichtet. Ich bin sofort in den Flieger gestiegen, den sie mir bezahlt hat.« Hier im Café tobt das Leben, um uns herum wird Bier serviert und die alten Griechen rufen sich gegenseitig Witze quer durch den Raum entgegen.  

Amna fährt fort: »Lesbos hat meine Sicht auf alles verändert. Wirklich: Alles ist anders.» Sie habe mit Menschen gesprochen, die ihre Familie verloren hatten, die über Bombenangriffe berichteten, oder von ihren Liebsten getrennt wurden. »Und trotzdem schaffen es die Leute, ein Lächeln im Gesicht zu tragen. Das ist wundervoll.« Lesbos habe ihr viel über den Hintergrund all derer gezeigt, die weiter in den Norden Europas ziehen würden. Es wäre so einfach, hinter einem Bildschirm sitzend Menschen zu verurteilen. Ich nicke.


»Was hast Du bisher auf Lesbos so gemacht?« Schon wieder eine dermaßen allgemeine Frage von mir, ich weiß. Amna scheint sich nicht daran zu stören und anwortet geflissentlich: »Jeder Tag ist anders. Ich habe Zelte gereinigt, als Urdu-Übersetzerin für den Arzt gearbeitet, Kleider ausgeteilt, Essen serviert und mit geflüchteten Kindern gespielt.« Amna ist sich für nichts zu schade, denn der Anblick der Geflüchteten hat sie berührt:

»Wenn Du siehst, wie die Menschen hier ankommen und Frauen in Ohmnacht fallen, dann fängst Du selbst fast an zu Weinen – hältst aber Deine Tränen zurück.«

Doch die junge Norwegerin hat noch größere Pläne. »Mein jetziges Ziel ist es, nach Asien zu gehen. Nach Thailand oder Nepal. Dort brauchen sie Hilfe beim Gebäudebau –  das Erdbeben war viel in den Medien, aber jetzt spricht niemand mehr darüber. Wer hilft jetzt dort? Ich weiß es nicht. Am 2. Januar 2016 werde ich fliegen.« 

Amna erklärt mir, dass sie aus erster Hand helfen und die NGOs unterstützen will, die effektiv vor Ort sind. »Ich möchte es mit meinen eigenen Augen sehen und dann helfen, wie und wo ich kann. Häuser bauen, Tempel konstruieren, Kindern Englisch beibringen: Ich werde tun, was ich kann.«

Nachdem wir unser Interview beendet haben und noch ein Weilchen quatschen, wird mir klar, dass es eine gute Entscheidung war, Amna Fragen zu stellen und sie zu fotografieren. Als wir uns voneinander verabschieden, erklärt mir Amna, dass ich ihre Sicht auf Fotograf*innen verändert hätte und sie meine Arbeit sehr schätze. Ich bin nun doch etwas erleichtert.

Liebe Amna. Ich bin immer noch beeindruckt von Deiner Hingabe an die Hilflosen und Schutzsuchenden. Diese Welt braucht mehr Menschen wie Dich und ich wünsche Dir das Beste, wohin auch immer Dich Dein Weg führen wird.

Wer mehr über Amnas Volunteering erfahren möchte, kann einen Blick in ihre dafür angelegte Facebook-Gruppe werfen. Dort berichtet sie regelmäßig über ihre Projekte und Begegnungen. Amna reist immer alleine. 
https://www.facebook.com/groups/1665148213723983/permalink/1676067989298672/

Wer Amna direkt unterstützen will, kann das per Überweisung tun:

Amna Irshad | IBAN: NO50 0539 3356 377 | BIC: DNBANOKKXXX___

posted image

2016-01-19 08:46:14 (0 comments; 0 reshares; 5 +1s; )Open 

Karlsuhe. Von einem jungen Security-Mitarbeiter der Firma BIG werde ich durch das dreistöckige Gebäude geführt. Menschen sitzen hier und da mit ihrem Smartphone auf dem Boden, Kinder flitzen fröhlich an uns vorbei und grinsen mich mit großen Augen an. Es ist gut, hier zu sein. 

Durch einen engen, mit Deckenstrahlern grell beleuchteten Gang hindurch stehen wir plötzlich in einem riesigen Saal, der mir als die Notunterkunft präsentiert wird. Die tiefsitzende Decke suggeriert ein bedrückendes Gefühl, dessen Großteil der Lampen entweder kaputt sind, oder ausgestellt wurden. Menschen versuchen, zu schlafen, andere sitzen im Kreis beisammen. 

Auf einem der drahtigen Kasernen-Gestelle (auch Bett genannt) sitzt Musa, ein schmaler Mann mit klaren Augen, großen Händen und kurzgeschorenen Haaren. In einem Hotel habe er zuhause gearbeitet und Touristen dabei geholfen, auf denMärkten nicht... more »

Karlsuhe. Von einem jungen Security-Mitarbeiter der Firma BIG werde ich durch das dreistöckige Gebäude geführt. Menschen sitzen hier und da mit ihrem Smartphone auf dem Boden, Kinder flitzen fröhlich an uns vorbei und grinsen mich mit großen Augen an. Es ist gut, hier zu sein. 

Durch einen engen, mit Deckenstrahlern grell beleuchteten Gang hindurch stehen wir plötzlich in einem riesigen Saal, der mir als die Notunterkunft präsentiert wird. Die tiefsitzende Decke suggeriert ein bedrückendes Gefühl, dessen Großteil der Lampen entweder kaputt sind, oder ausgestellt wurden. Menschen versuchen, zu schlafen, andere sitzen im Kreis beisammen. 

Auf einem der drahtigen Kasernen-Gestelle (auch Bett genannt) sitzt Musa, ein schmaler Mann mit klaren Augen, großen Händen und kurzgeschorenen Haaren. In einem Hotel habe er zuhause gearbeitet und Touristen dabei geholfen, auf den Märkten nicht die teuersten Produkte zu kaufen, erklärt mir der Gambier bereitwillig. Ich kann ihn mir gut vorstellen, mit maßgeschneidertem Anzug, rotem Hut, hinter einem Tresen mit Computer und Schlüsselbrett. 

Musa spricht ein von seiner Heimatsprache stark eingefärbtes Englisch und bestimmte Verben kurz und bündig. Er kommt schnell auf seine Fluchtroute zu sprechen. Um von Gambia (über Senegal, Mali und Nigeria) nach Libyen zu entkommen, benötigte er 26 Tage – und hatte noch die dreitägige Flucht mit dem Schlauchboot übers Mittelmeer plus den Weg nach Karlsruhe vor sich. 

Mit leiser Stimme erzählt mir der schlanke Kerl aus Banjul, dass er unbedingt nach Deutschland wollte. Hier würde er respektiert und auch etwas zu essen bekommen. Seine Worte klingen so zuversichtlich – aus Solidarität lächle ich ein bisschen, doch in mir spricht alles dagegen. Musa weiß noch nicht, was auf den Straßen deutscher Großstädte passiert und wie viele Unterkünfte schon ausgebrannt sind. 

Seine Fluchtgründe erfrage ich nicht, in einem Nebensatz lässt er verlauten, dass es nicht auszuhalten war in Gambia. Doch ich möchte nicht weiter bohren, denn Musa wird noch oft genug erklären müssen, warum er nach Deutschland floh. 

So nicke ich dem Security-Menschen zu und gebe Musa zum Abschied noch einmal die Hand. Ich wünsche ihm das Allerbeste, hier in diesem Land, das mir in den letzten Monaten selbst fremd geworden ist. 

Mensch, Musa. Ich habe Dich gerne kennengelernt. Ob wir uns wieder sehen werden? Ich hoffe, dass Du bei uns Asyl und ein Zuhause bekommen wirst. Was ich nicht hoffe ist, dass du auf Grund Deiner Herkunft Opfer rassistischer Gewalt wirst. Niemals. Friede mit Dir. 

––
Möchtest Du mich unterstützen? Das geht hier, danke! 
paypal.me/martingommel___

posted image

2016-01-15 16:59:00 (1 comments; 0 reshares; 16 +1s; )Open 

#landscape   #hqsplandscape  

#landscape   #hqsplandscape  ___

Buttons

A special service of CircleCount.com is the following button.

The button shows the number of followers you have directly on a small button. You can add this button to your website, like the +1-Button of Google or the Like-Button of Facebook.






You can add this button directly in your website. For more information about the CircleCount Buttons and the description how to add them to another page click here.

Melanie MPCircloscope