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Melanie MP has been at 6 events

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Harz Bilder751Es ist Zeit für ein _*update (03.07.2013)*_  Hallo alle zusammen, bitte tragt euch *bis zum 15.Juli* in die folgende Liste ein. Danach würden wir versuchen, für das Abendessen Plätze zu reservieren. _Wenn ihr euch eintragt, dann zählt euer Gast laut Anmeldung im Event mit._ http://doodle.com/ntpvf25xb47y9w8m _*update 28.05.2013*_ So langsam wird es Zeit für ein paar konkrete Details zum Photowalk Anfang August, daher hier der aktuelle Stand der Dinge: Da die meisten von euch auf die Frage nach der *Übernachtung* mit lediglich Samstag zu Sonntag geantwortet haben, startet der Sommerwalk nun doch offiziell am Samstag, 10:30 Uhr. Wer übernachten möchte, kann z.B. hier http://www.harzautel.de/ mit dem Zusatz  "Google+" ein DZ für 74,00 € bzw. 95,00 € , oder ein EZ für 49,00 € buchen. Treffpunkt am Samstag ist die Talstation der *Burgberg-Seilbahn* http://goo.gl/qMrgC . Einen kostenfreien Großparkplatz findet ihr am Ortsausgang an der B4 in Richtung Torfhaus, ca. 250m von der Talstation entfernt. Nachdem alle auf dem Berg angekommen sind, schlendern wir ca. 3,00 km zum  *Kreuz des Deutschen Ostens* ( http://goo.gl/u6wUk ), von wo aus man (auch schon unterwegs) einen schönen Blick auf den Nordhang des Harzes hat. Weiter geht es zur *Rabenklippe* (http://www.rabenklippe.de ). Dort ist 13:00 Uhr Mittag bzw. Imbiss geplant, herrlichste Sicht auf den Brocken und ausruhen, bevor 14:30 Uhr die Tierfotografen bei der Luchsfütterung auf ihre Kosten kommen. Anschließend geht es zurück nach Bad Harzburg; alles in allem rund 10 km.  Nach einer kurzen Pause im Hotel bzw. im Kurpark: - mit dem Bus (oder mit dem Auto) zum *Raudau-Wasserfall* http://goo.gl/W8aZo ,  - anschließend zum *Marienteich* (http://www.marienteichbaude.de), Abendessen und hoffen auf eine Wildfütterung. Diese Möglichkeit ist jedoch noch nicht abgesprochen, da derzeit dort umgebaut wird.  _Natürlich gibt es zur Not auch noch Plan B ;)_ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ *Wie heißt es immer so schön: nach dem Walk ist vor dem Walk?* Daher wollen wir nach dem #photowalkharzwinter2013  ( http://goo.gl/2f0tS ) nicht viel Zeit verlieren und Euch schon langsam auf den nächsten _gemütlichen_ Fotospaziergang im Harz vorbereiten. Natürlich nach _nun_ bewährter Methode: - Anreise Freitag - Samstag Photowalk und Spaß drumherum - Sonntag (nee, nicht Abreise, sondern) : Besuch der _Vernissage Spontane Fotografie- Melanie MP_ (http://goo.gl/DRj3E ) Okay, was erwartet Euch auf dem Walk diesmal? Auf dem Programm stehen unter anderem die *Rabenklippen* (http://www.rabenklippe.de ) und *Das Kreuz des Deutschen Ostens* ( http://goo.gl/u6wUk ) Ein Hotel werden wir demnächst auch vorschlagen. Alle Details zum Walk werden wir hier nach und nach ergänzen und vervollständigen. _Sehen wir uns?_Photowalk Harz-Sommer 20132013-08-03 10:30:0030  
Renee Hawk9,974Wir treffen uns um 12 Uhr vor der Kaffeerösterei in der Speicherstadt und machen einen gemütlicher Walk durch die Speicherstadt von Hamburg mit anschließendem ebenso gemütlichen Abschluss irgendwo in einer kultigen "Hafenkneipe" ... Ihr seit alle herzlich eingeladen :)Photowalk Hamburg2013-07-06 12:00:0035  
Syuzanna A.77,092I'm celebrating my (19-th) birthday, you're invited come and have a drink and HUGS , piece of cake !!! :)MY Birthday - 12/12/12 12:122012-12-12 09:12:00699  
Benjamin Cortis167,375*Photo Competition* November 2012 *Status: closed* *Thread:* Animals Small animals, large animals, wild animals, peaceful animals, funny animals ... what almost everything is allowed which represents animals. The images can be submitted the next *24 hours*. Then the event is closed and a voting phase starts from exactly *6 days*. The jury is the audience. During this period anyone can can vote by a +1 to his favorite picture. In one week, then the current state of the votes will be noted and the winners will be revealed to the public. *Rules:* Please note the current topic. Everyone can submit *only one* picture. Please no nudity or any other offensive pictures. *If anyone does not abide by the rules, his work will be removed from this event not be rated.* last competition: https://plus.google.com/events/c8ppuuuh37veg73np1arvu9anms Let´s have fun.... ------------------------------------------------------------- *Fotowettbewerb* November 2012 *Status: beendet* *Thema:* Tiere Kleine Tiere, große Tiere, wilde Tiere, friedliche Tiere, witzige Tiere… fast alles ist erlaubt was mit Tieren zu tun hat. Die Bilder können in den nächsten *24 Stunden* eingereicht werden. Dann wird das Event geschlossen und eine Abstimmungsphase von genau *6 Tagen* beginnt. Die Jury ist das Publikum. In diesem Zeitraum kann jeder seine Stimme durch ein +1 unter seinem Lieblingsbild abgeben. In einer Woche wird dann der aktuelle Stand der Abstimmungen festgehalten und die Gewinner können der Öffentlichkeit preisgegeben werden. *Regeln:* Bitte beachtet das aktuelle Thema. Jeder kann *maximal ein* Bild einreichen. Bitte keine Nacktbilder oder keine anderen anstößigen Bilder. *Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält wird aus diesem Event entfernt und nicht bewertet.* letzte Wettbewerb: https://plus.google.com/events/c8ppuuuh37veg73np1arvu9anms Viel Spaß #foto #photo #tiere #animals #wettbewerb #competition #event #photocompetition #photocompetitionnovemberPhoto Competition - November 20122012-11-07 11:00:00341  
KPW H-12 und KPW F -13 ;)51http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Melaten-Friedhof.pngKPW H-12 Photoalbum des Melatenfriedhof Photowalks ;)2012-10-20 11:00:0018  
Benjamin Cortis167,375*Photo Competition* August 2012 *Status: finished* results: https://plus.google.com/u/0/102377882249382281108/posts/VDqn6CwYxrx *Thread:* Black&White The images can be submitted the next *24 hours*. Then the event is closed and a voting phase starts from exactly *6 days*. The jury is the audience. During this period anyone can can vote by a +1 to his favorite picture. In one week, then the current state of the votes will be noted and the winners will be revealed to the public. *Rules:* Please note the current topic. Everyone can submit *only one* picture. Only new/fresh published images after the event start can be accepted. Please no nudity or any other offensive pictures. *If anyone does not abide by the rules, his work will be removed from this event not be rated.* Let´s have fun.... ------------------------------------------------------------- *Fotowettbewerb* August 2012 *Status: beendet* Ergebnisse: https://plus.google.com/u/0/102377882249382281108/posts/VDqn6CwYxrx *Thema:* Schwarz&Weiß Die Bilder können in den nächsten *24 Stunden* eingereicht werden. Dann wird das Event geschlossen und eine Abstimmungsphase von genau *6 Tagen* beginnt. Die Jury ist das Publikum. In diesem Zeitraum kann jeder seine Stimme durch ein +1 unter seinem Lieblingsbild abgeben. In einer Woche wird dann der aktuelle Stand der Abstimmungen festgehalten und die Gewinner können der Öffentlichkeit preisgegeben werden. *Regeln:* Bitte beachtet das aktuelle Thema. Jeder kann *maximal ein* Bild einreichen. Nur neue/frische veröffentlichte Bilder nach dem Eventstart können akzeptiert werden. Bitte keine Nacktbilder oder keine anderen anstößigen Bilder. *Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält wird aus diesem Event entfernt und nicht bewertet.* Viel Spaß #foto     #photo   #wettbewerb   #competition   #event   #photocompetition   #photocompetitionaugust  Photo Competition - August 20122012-08-01 10:00:00140  

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2015-12-01 14:35:07 (8 comments; 1 reshares; 24 +1s)Open 

Mouse?

#catlovers   #caturdayeveryday   #hqspanimals  

Most reshares: 4

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2015-11-29 16:40:25 (2 comments; 4 reshares; 27 +1s)Open 

The Boss!

#monochrome   #hqspmonochrome   #hqspanimals  

Most plusones: 35

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2015-11-26 13:16:36 (2 comments; 2 reshares; 35 +1s)Open 

#Macro   #hqspmacro   #butterfly  

Latest 50 posts

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2016-02-05 09:39:59 (0 comments; 0 reshares; 7 +1s)Open 


Sparrow: Freund, Bruder, Lebensretter 

30. November, Griechenland. Eigentlich wollte er nur eine Woche auf Lesbos bleiben. Doch dann kam alles anders. Sparrow ist schlank, etwas kleiner als ich und fällt dadurch auf, dass er gar nicht auffällt. Er trägt KEINEN Pulli mit NGO-Logo, trägt KEINE Warnweste und sieht fast erschreckend normal aus. Bei über 75 Hilfsorganisationen, die sich am griechischen Strand tummeln ist er beinahe unsichtbar, und vielleicht ist es das, was mich an ihm fasziniert.

Also treffe ich mich mit ihm auf ein Bier, um ihn besser kennenzulernen. Zum Zeitpunkt des Interviews ist Sparrow seit zwei Monaten auf Lesbos, möchte nicht mit Klarnamen genannten werden – und lässt sich eigentlich gar nicht fotografieren. Er nennt sich selbst »Sparrow« (= Sperling) und koordiniert in Abstimmung mit Rettungsschwimmer*innen und Speedboatfahrer*innen dieNotrettunge... more »


Sparrow: Freund, Bruder, Lebensretter 

30. November, Griechenland. Eigentlich wollte er nur eine Woche auf Lesbos bleiben. Doch dann kam alles anders. Sparrow ist schlank, etwas kleiner als ich und fällt dadurch auf, dass er gar nicht auffällt. Er trägt KEINEN Pulli mit NGO-Logo, trägt KEINE Warnweste und sieht fast erschreckend normal aus. Bei über 75 Hilfsorganisationen, die sich am griechischen Strand tummeln ist er beinahe unsichtbar, und vielleicht ist es das, was mich an ihm fasziniert.

Also treffe ich mich mit ihm auf ein Bier, um ihn besser kennenzulernen. Zum Zeitpunkt des Interviews ist Sparrow seit zwei Monaten auf Lesbos, möchte nicht mit Klarnamen genannten werden – und lässt sich eigentlich gar nicht fotografieren. Er nennt sich selbst »Sparrow« (= Sperling) und koordiniert in Abstimmung mit Rettungsschwimmer*innen und Speedboatfahrer*innen die Notrettungen. Er ist einer derjenigen, die als allererstes von übersetzenden Booten erfahren. 

Sparrow gehört zu den Anarchisten, einer kleinen, griechischen Gruppe, die vor Monaten (und dem Ansturm der zahlreichen NGOs) damit anfingen, am Strand der Insel feste Strukturen aufzubauen, um die Geflüchteten aufzunehmen: Küche, Medikation, Kleidung. Genau das, was die Ankommenden dringend benötigen. 

»Ich fühle mich nicht wie ein Volunteer oder freiwilliger Helfer. Ich bin hier aus Solidarität«. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. »Ich bin mittlerweile 40 Jahre alt. Und wenn ich hier jemanden aus dem Boot ziehe, dann ziehe ich meinen Vater, meine Mutter, Schwester, Brüder, ja, meine eigene Familie aus dem Boot. Selbst, wenn ich sie nicht einmal kenne.«

Dieses Sich-Identifizieren mit Geflüchteten berührt mich sofort. Denn ich weiß: Beim Helfen von Bedürftigen gibt es immer eine ungewollte Hierarchie. Ich helfe Dir, also bin ich stark und Du schwach. Doch bei Sparrow klingt das anders. »Wir sind hier nicht wegen Charity oder sowas. Wir fühlen uns wie ein Teil der Menschen, die hier ankommen.« Und deshalb tragen die Anarchisten auch keine Pullis mit Logo – und haben Ende November noch nicht einmal ein Spendenkonto. 

Wir wechseln das Thema und ich frage Sparrow, ob es auf der Insel einen Ort gibt, der ihm besonders wichtig ist. Nach langem Zögern blitzen seine Augen kurz auf: »Ah, doch. Da war was.« Ich spitze meine Ohren.

»Vor kurzem sprang eine schwangere Frau aus dem ankommenden Boot und gebar am Strand ihr Kind.« Ich traue meinen Ohren nicht. Wie bitte? Sparrow fährt mich einem Schmunzeln fort: »Doch es war nur ein Helfer da. Als ich mit einigen Ärzte dazukam, war das Kind gerade zur Welt gekommen. Wir bedeckten es mit meiner Jacke und kam auch schon der Krankenwagen, der sie ins Hospital brachte. Soweit ich weiß, geht es beiden gut und sie leben jetzt in Deutschland.«

Gemeinsam fahren wir zum Ort der Geburt, obwohl es schon dunkel ist. Dort angekommen sehe ich: Der Hang ist abschüssig. »Wir mussten eine Mulde graben, um die Mutter und das Kind sicher nach oben zu transportieren«, erklärt Sparrow und positioniert sich an die Stelle. Die Frontlichter des Autos sorgen für genügend Helligkeit, sodass ich eine Aufnahme machen kann. 

Während ich auf Lesbos unterwegs bin, laufen wir uns noch oft über den Weg. Trinken gemeinsam ein Bierchen, plaudern kurz am Strand und freunden uns ein bisschen an. Sparrow ist fast immer auf dem Sprung. Hier ein Anruf, da eine Warnung, dort eine Rettung, die organisiert werden muss. Er ist flink und immer in Bewegung. Wie ein kleiner, unsichtbarer Sperling. 

Mein lieber Freund Sparrow. Welch Glück hatte ich doch, Dich auf Lesbos kennenzulernen. Bleib, wie Du bist, denn Du bist für viele Menschen Freund, Bruder und Lebensretter. 

Wer meine freie, fotojournalistische Arbeit unterstützen möchte kann der gerne über Paypal tun. Ich danke Euch. http://paypal.me/martingommel___

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2016-02-04 05:57:12 (0 comments; 0 reshares; 4 +1s)Open 

„If a person, who is a refugee steals something, that person is a criminal. But that doesn’t mean, that ALL refugees are criminals.“ – Keba aus Gambia, März 2015 

„If a person, who is a refugee steals something, that person is a criminal. But that doesn’t mean, that ALL refugees are criminals.“ – Keba aus Gambia, März 2015 ___

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2016-01-30 14:00:30 (0 comments; 0 reshares; 7 +1s)Open 

»Mein Bruder wurde von islamistischen Terroristen geköpft« erklärt mir der große Afghane, den ich vor der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) in Karlsruhe kennenlerne.

Ramez* zückt sein Handy und deutet auf das Gesicht eines Mannes, der in Uniform gemütlich Tee trinkt. Es ist sein älterer Bruder. Mit einer eindeutigen Geste imitiert er das Durchtrennen des Halses. 

»Mit einem Messer.«

Ramez ist zwei Köpfe größer als ich, hat glasklare Augen und wunderbar weiße Zähne. Er spricht nur ein paar Worte Englisch, doch Gottseidank kann meine Übersetzungsapp Farsi. 

Während ich über seine Schulter blicke, streicht er über hunderte Fotos aus seiner Heimat, Masar-e Scharif in Afghanistan. Seine Frau ist zu sehen und seine beiden Kinder, von denen er beim Asylverfahren getrennt wurde und die in einer entfernten Unterkunft leben. 
Ramez wird sie garant... more »

»Mein Bruder wurde von islamistischen Terroristen geköpft« erklärt mir der große Afghane, den ich vor der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) in Karlsruhe kennenlerne.

Ramez* zückt sein Handy und deutet auf das Gesicht eines Mannes, der in Uniform gemütlich Tee trinkt. Es ist sein älterer Bruder. Mit einer eindeutigen Geste imitiert er das Durchtrennen des Halses. 

»Mit einem Messer.«

Ramez ist zwei Köpfe größer als ich, hat glasklare Augen und wunderbar weiße Zähne. Er spricht nur ein paar Worte Englisch, doch Gottseidank kann meine Übersetzungsapp Farsi. 

Während ich über seine Schulter blicke, streicht er über hunderte Fotos aus seiner Heimat, Masar-e Scharif in Afghanistan. Seine Frau ist zu sehen und seine beiden Kinder, von denen er beim Asylverfahren getrennt wurde und die in einer entfernten Unterkunft leben. 

Ramez wird sie garantiert vermissen. 

Dann zieht der schlanke Afghane das rechte Hosenbein hoch und deutet auf eine Narbe am Knöchel seines Fußes: »Die Terroristen haben mit einer Kalaschnikow auf  meinen Fuß eingedroschen.« 

Er habe auch noch weitere Verletzungen am Bauch und seinem linken Arm – all das klingt so, als habe er einen Angriff nur knapp überlebt.

»Finish?« fragt Ramez und reicht mir lächelnd die Hand. Er muss weiter und so trennt sich unser Weg nach dieser kurzen Begegnung. 

Während ich am Schreibtisch diesen Bericht schreibe, erreicht mich die Spiegel-Eilmeldung, dass »Unbekannte eine Handgranate auf das Gelände eines Flüchtlingsheims mit 170 Bewohnern in Baden-Württemberg geworfen« hätten. 

In diesen Momenten wird mir erneut diese surreale Gleichzeitigkeit von den Kriegen in Afghanistan, Syrien und so vielen anderen Ländern dort und rassistischen Übergriffen hier, wo ich zuhause bin, bewusst. Ich habe ein mulmiges Gefühl. 

Ramez, ich wünsche Dir von Herzen, dass Deine inneren und äußeren Wunden heilen werden, Du nicht abgeschoben und niemals Opfer eines rechten Angriffes wirst. Behalte Dein strahlendes Gesicht und verliere niemals den Mut. Friede mit Dir. 

*Name geändert 
__________
PS: Wer meine fotojournalistische Arbeit unterstützen möchte, kann dies sehr gerne via Paypal tun. Ich danke Euch! 

paypal.me/martingommel___

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2016-01-26 15:23:23 (1 comments; 0 reshares; 3 +1s)Open 

Mein »Friede mit Dir«-Shop startet

Liebe Freund*innen! Endlich ist es soweit: Ich habe einen Shop mit Hoodies, T-Shirts und anderen Sachen. Ich habe etwas feuchte Hände, denn ich bin wirklich sehr aufgeregt.

Dabei ist die Idee dahinter einfach: Ich suche schon lange nach schönem Klamotten-Kram, der refugeefreundlich, feministisch, antirassistisch (usw.) sind und mir selber gefallen. Und weil es die richtig guten Sachen oft nicht lokal gibt, habe ich gedacht: Hey, das mache ich einfach selbst.

http://shop.spreadshirt.de/martingommel/

Und ich hatte auch schon eine Idee: Ich wollte unbedingt einen Kapuzenpulli haben, der vorne drauf einen arabischen Schriftzug hat, der sagt: »Friede sei mit Dir/Euch«.

Warum? Da ich mit vielen Geflüchteten Menschen zu tun habe, kann so ein Pulli einen großen Unterschied machen, weil so gleich meine wichtigsteMessage... more »

Mein »Friede mit Dir«-Shop startet

Liebe Freund*innen! Endlich ist es soweit: Ich habe einen Shop mit Hoodies, T-Shirts und anderen Sachen. Ich habe etwas feuchte Hände, denn ich bin wirklich sehr aufgeregt.

Dabei ist die Idee dahinter einfach: Ich suche schon lange nach schönem Klamotten-Kram, der refugeefreundlich, feministisch, antirassistisch (usw.) sind und mir selber gefallen. Und weil es die richtig guten Sachen oft nicht lokal gibt, habe ich gedacht: Hey, das mache ich einfach selbst.

http://shop.spreadshirt.de/martingommel/

Und ich hatte auch schon eine Idee: Ich wollte unbedingt einen Kapuzenpulli haben, der vorne drauf einen arabischen Schriftzug hat, der sagt: »Friede sei mit Dir/Euch«.

Warum? Da ich mit vielen Geflüchteten Menschen zu tun habe, kann so ein Pulli einen großen Unterschied machen, weil so gleich meine wichtigste Message kommuniziert wird.

Außerdem habe ich heute von einer Islamwissenschaftlerin erfahren: As-salamu aleikum, wie es da jetzt steht, ist in der gesamten arabischen Welt gebräuchlich und so gut wie 100% der Muslime aus dieser Region verwenden das. Ist das nicht super?

So startet heute meine erste nunja, Kollektion. Weitere sollen folgen. Übrigens: Falls Du Grafikdesign studiert hast oder Ilustrator*in bist und mich unterstützen magst, würde ich mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen.

Außerdem: Für jedes Produkt, das ihr im »Friede mit Dir«-Shop kauft, bekomme ich 5 €. So könnt Ihr also auch auf diesem Weg meine fotojournalistische Arbeit unterstützen. :)

http://shop.spreadshirt.de/martingommel/___

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2016-01-25 10:20:34 (3 comments; 1 reshares; 16 +1s)Open 

Feels like ROOOAARRRR! Sounds like MIOOOUUU!"  ;)

#catlovers   #hqspanimals   #caturdayeveryday  

Feels like ROOOAARRRR! Sounds like MIOOOUUU!"  ;)

#catlovers   #hqspanimals   #caturdayeveryday  ___

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2016-01-25 07:38:14 (2 comments; 1 reshares; 19 +1s)Open 

Sexy Fly  Love her feet ;)


#macro   #macro4all   #macromonday   #hqspmacro  

Sexy Fly  Love her feet ;)


#macro   #macro4all   #macromonday   #hqspmacro  ___

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2016-01-25 07:33:27 (0 comments; 0 reshares; 21 +1s)Open 

#landscape   #hqsplandscape  

#landscape   #hqsplandscape  ___

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2016-01-21 06:02:48 (0 comments; 0 reshares; 10 +1s)Open 

»Hallo, ich bin Martin, Fotojournalist, und Du?« frage ich neugierig. »Amna aus Norwegen. Du bist Fotograf? Das mag ich nicht.« Oh nein, denke ich. »Warum das?« »Einige Fotografen sind so fixiert auf ihr Foto, dass sie die Helfer und Helferinnen davon abhalten, die Flüchtenden beim Ankommen am Strand zu unterstützen. Sie stehen oft im Weg herum.« 

Vor fünf Minuten kam gerade das letzte Boot mit Geflüchteten an, der Strand ist voll mit orangenen Rettungswesten und wir schauen raus aufs schwarze Meer. Amna und ich sind in dieser kalten Novembernacht auf der griechischen Insel Lesbos.


Ein paar Tage später sitze ich mit Amna im Café Goji. Wir trinken gemeinsam ein Bier, mein Aufnahmegerät läuft und ich habe sogar ein Foto von Amna gemacht. Nach unserer ersten - zugegeben etwas schwierigen - Konversation haben wir uns noch lange unterhalten, denn ich konnte ihreAmbivalenz aggre... more »

»Hallo, ich bin Martin, Fotojournalist, und Du?« frage ich neugierig. »Amna aus Norwegen. Du bist Fotograf? Das mag ich nicht.« Oh nein, denke ich. »Warum das?« »Einige Fotografen sind so fixiert auf ihr Foto, dass sie die Helfer und Helferinnen davon abhalten, die Flüchtenden beim Ankommen am Strand zu unterstützen. Sie stehen oft im Weg herum.« 

Vor fünf Minuten kam gerade das letzte Boot mit Geflüchteten an, der Strand ist voll mit orangenen Rettungswesten und wir schauen raus aufs schwarze Meer. Amna und ich sind in dieser kalten Novembernacht auf der griechischen Insel Lesbos.


Ein paar Tage später sitze ich mit Amna im Café Goji. Wir trinken gemeinsam ein Bier, mein Aufnahmegerät läuft und ich habe sogar ein Foto von Amna gemacht. Nach unserer ersten - zugegeben etwas schwierigen - Konversation haben wir uns noch lange unterhalten, denn ich konnte ihre Ambivalenz aggressiven Fotograf*innen gegenüber sehr gut nachvollziehen. Aus dem kurzen Gespräch wurde ein langes und, nunja, irgendwie habe ich es geschafft, sie zu einem Interview zu überreden. 

»Ich bin 26, Maschinenbau-Ingenieurin und habe 2013 meinen Master gemacht. Seither habe ich Wartungen von Ölplattformen in der Nordsee und Inspektionsplanungen von Topside Pipings gemacht«, berichtet mir die junge Frau mit den dunklen Augenbrauen.

»Was hat Dich dann nach Lesbos verschlagen?« Eigentlich ist diese Frage ist super-klischeehaft, aber ich muss sie stellen. »Der norwegischen Ölindustrie geht es zur Zeit nicht gut und so wurden viele Stellen gestrichen. Meine auch.« Ich schlucke. »Ich bin dann für knappe zwei Wochen zu meinen Eltern gezogen und meine Tante hat mir von der Situation auf Lesbos berichtet. Ich bin sofort in den Flieger gestiegen, den sie mir bezahlt hat.« Hier im Café tobt das Leben, um uns herum wird Bier serviert und die alten Griechen rufen sich gegenseitig Witze quer durch den Raum entgegen.  

Amna fährt fort: »Lesbos hat meine Sicht auf alles verändert. Wirklich: Alles ist anders.» Sie habe mit Menschen gesprochen, die ihre Familie verloren hatten, die über Bombenangriffe berichteten, oder von ihren Liebsten getrennt wurden. »Und trotzdem schaffen es die Leute, ein Lächeln im Gesicht zu tragen. Das ist wundervoll.« Lesbos habe ihr viel über den Hintergrund all derer gezeigt, die weiter in den Norden Europas ziehen würden. Es wäre so einfach, hinter einem Bildschirm sitzend Menschen zu verurteilen. Ich nicke.


»Was hast Du bisher auf Lesbos so gemacht?« Schon wieder eine dermaßen allgemeine Frage von mir, ich weiß. Amna scheint sich nicht daran zu stören und anwortet geflissentlich: »Jeder Tag ist anders. Ich habe Zelte gereinigt, als Urdu-Übersetzerin für den Arzt gearbeitet, Kleider ausgeteilt, Essen serviert und mit geflüchteten Kindern gespielt.« Amna ist sich für nichts zu schade, denn der Anblick der Geflüchteten hat sie berührt:

»Wenn Du siehst, wie die Menschen hier ankommen und Frauen in Ohmnacht fallen, dann fängst Du selbst fast an zu Weinen – hältst aber Deine Tränen zurück.«

Doch die junge Norwegerin hat noch größere Pläne. »Mein jetziges Ziel ist es, nach Asien zu gehen. Nach Thailand oder Nepal. Dort brauchen sie Hilfe beim Gebäudebau –  das Erdbeben war viel in den Medien, aber jetzt spricht niemand mehr darüber. Wer hilft jetzt dort? Ich weiß es nicht. Am 2. Januar 2016 werde ich fliegen.« 

Amna erklärt mir, dass sie aus erster Hand helfen und die NGOs unterstützen will, die effektiv vor Ort sind. »Ich möchte es mit meinen eigenen Augen sehen und dann helfen, wie und wo ich kann. Häuser bauen, Tempel konstruieren, Kindern Englisch beibringen: Ich werde tun, was ich kann.«

Nachdem wir unser Interview beendet haben und noch ein Weilchen quatschen, wird mir klar, dass es eine gute Entscheidung war, Amna Fragen zu stellen und sie zu fotografieren. Als wir uns voneinander verabschieden, erklärt mir Amna, dass ich ihre Sicht auf Fotograf*innen verändert hätte und sie meine Arbeit sehr schätze. Ich bin nun doch etwas erleichtert.

Liebe Amna. Ich bin immer noch beeindruckt von Deiner Hingabe an die Hilflosen und Schutzsuchenden. Diese Welt braucht mehr Menschen wie Dich und ich wünsche Dir das Beste, wohin auch immer Dich Dein Weg führen wird.

Wer mehr über Amnas Volunteering erfahren möchte, kann einen Blick in ihre dafür angelegte Facebook-Gruppe werfen. Dort berichtet sie regelmäßig über ihre Projekte und Begegnungen. Amna reist immer alleine. 
https://www.facebook.com/groups/1665148213723983/permalink/1676067989298672/

Wer Amna direkt unterstützen will, kann das per Überweisung tun:

Amna Irshad | IBAN: NO50 0539 3356 377 | BIC: DNBANOKKXXX___

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2016-01-19 08:46:14 (0 comments; 0 reshares; 5 +1s)Open 

Karlsuhe. Von einem jungen Security-Mitarbeiter der Firma BIG werde ich durch das dreistöckige Gebäude geführt. Menschen sitzen hier und da mit ihrem Smartphone auf dem Boden, Kinder flitzen fröhlich an uns vorbei und grinsen mich mit großen Augen an. Es ist gut, hier zu sein. 

Durch einen engen, mit Deckenstrahlern grell beleuchteten Gang hindurch stehen wir plötzlich in einem riesigen Saal, der mir als die Notunterkunft präsentiert wird. Die tiefsitzende Decke suggeriert ein bedrückendes Gefühl, dessen Großteil der Lampen entweder kaputt sind, oder ausgestellt wurden. Menschen versuchen, zu schlafen, andere sitzen im Kreis beisammen. 

Auf einem der drahtigen Kasernen-Gestelle (auch Bett genannt) sitzt Musa, ein schmaler Mann mit klaren Augen, großen Händen und kurzgeschorenen Haaren. In einem Hotel habe er zuhause gearbeitet und Touristen dabei geholfen, auf denMärkten nicht... more »

Karlsuhe. Von einem jungen Security-Mitarbeiter der Firma BIG werde ich durch das dreistöckige Gebäude geführt. Menschen sitzen hier und da mit ihrem Smartphone auf dem Boden, Kinder flitzen fröhlich an uns vorbei und grinsen mich mit großen Augen an. Es ist gut, hier zu sein. 

Durch einen engen, mit Deckenstrahlern grell beleuchteten Gang hindurch stehen wir plötzlich in einem riesigen Saal, der mir als die Notunterkunft präsentiert wird. Die tiefsitzende Decke suggeriert ein bedrückendes Gefühl, dessen Großteil der Lampen entweder kaputt sind, oder ausgestellt wurden. Menschen versuchen, zu schlafen, andere sitzen im Kreis beisammen. 

Auf einem der drahtigen Kasernen-Gestelle (auch Bett genannt) sitzt Musa, ein schmaler Mann mit klaren Augen, großen Händen und kurzgeschorenen Haaren. In einem Hotel habe er zuhause gearbeitet und Touristen dabei geholfen, auf den Märkten nicht die teuersten Produkte zu kaufen, erklärt mir der Gambier bereitwillig. Ich kann ihn mir gut vorstellen, mit maßgeschneidertem Anzug, rotem Hut, hinter einem Tresen mit Computer und Schlüsselbrett. 

Musa spricht ein von seiner Heimatsprache stark eingefärbtes Englisch und bestimmte Verben kurz und bündig. Er kommt schnell auf seine Fluchtroute zu sprechen. Um von Gambia (über Senegal, Mali und Nigeria) nach Libyen zu entkommen, benötigte er 26 Tage – und hatte noch die dreitägige Flucht mit dem Schlauchboot übers Mittelmeer plus den Weg nach Karlsruhe vor sich. 

Mit leiser Stimme erzählt mir der schlanke Kerl aus Banjul, dass er unbedingt nach Deutschland wollte. Hier würde er respektiert und auch etwas zu essen bekommen. Seine Worte klingen so zuversichtlich – aus Solidarität lächle ich ein bisschen, doch in mir spricht alles dagegen. Musa weiß noch nicht, was auf den Straßen deutscher Großstädte passiert und wie viele Unterkünfte schon ausgebrannt sind. 

Seine Fluchtgründe erfrage ich nicht, in einem Nebensatz lässt er verlauten, dass es nicht auszuhalten war in Gambia. Doch ich möchte nicht weiter bohren, denn Musa wird noch oft genug erklären müssen, warum er nach Deutschland floh. 

So nicke ich dem Security-Menschen zu und gebe Musa zum Abschied noch einmal die Hand. Ich wünsche ihm das Allerbeste, hier in diesem Land, das mir in den letzten Monaten selbst fremd geworden ist. 

Mensch, Musa. Ich habe Dich gerne kennengelernt. Ob wir uns wieder sehen werden? Ich hoffe, dass Du bei uns Asyl und ein Zuhause bekommen wirst. Was ich nicht hoffe ist, dass du auf Grund Deiner Herkunft Opfer rassistischer Gewalt wirst. Niemals. Friede mit Dir. 

––
Möchtest Du mich unterstützen? Das geht hier, danke! 
paypal.me/martingommel___

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2016-01-15 16:59:00 (1 comments; 0 reshares; 14 +1s)Open 

#landscape   #hqsplandscape  

#landscape   #hqsplandscape  ___

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2016-01-13 10:50:23 (1 comments; 0 reshares; 20 +1s)Open 

Want to go back...

#beach   #summer   #landscape   #hqsplandscape  

Want to go back...

#beach   #summer   #landscape   #hqsplandscape  ___

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2016-01-10 17:19:12 (0 comments; 1 reshares; 20 +1s)Open 

Skepsis


#hqspanimals   #doglovers   #Dog  

Skepsis


#hqspanimals   #doglovers   #Dog  ___

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2016-01-06 16:25:14 (0 comments; 0 reshares; 6 +1s)Open 

Erste Kälteverletzungen am #LaGeSo  

Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anderes berichten, doch die Dringlichkeit dieser Meldung scheint mir besonders hoch. Schon gestern Abend fielen in Berlin dicke Schneeflocken vom Himmel und die Gesundheit der Geflüchteten ist bei den gegebenen Minusgraden derzeit besonders gefährdet.

Als ich heute morgen das Büro von Moabit hilft (das sich in Haus D auf dem LaGeSo-Gelände befindet) eintrudelte, wollte ich nur in einem Nebensatz nachfragen, wie es denn mit Verletzungen unter den Geflüchteten aktuell aussieht. Die Antwort schockiert mich noch immer. Laut einer Sprecherin von Moabit hilft meldete die Hilfsorganisation gestern:

1. 10 Erfrierungen an Füßen und an Fingern
2. Ein amputierter erfrorener Zeh bei einem jungen Geflüchteten
3. Zwei kollabierte Geflüchtete, die hungrig waren

Ich weiß, dassdie Frage, d... more »

Erste Kälteverletzungen am #LaGeSo  

Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anderes berichten, doch die Dringlichkeit dieser Meldung scheint mir besonders hoch. Schon gestern Abend fielen in Berlin dicke Schneeflocken vom Himmel und die Gesundheit der Geflüchteten ist bei den gegebenen Minusgraden derzeit besonders gefährdet.

Als ich heute morgen das Büro von Moabit hilft (das sich in Haus D auf dem LaGeSo-Gelände befindet) eintrudelte, wollte ich nur in einem Nebensatz nachfragen, wie es denn mit Verletzungen unter den Geflüchteten aktuell aussieht. Die Antwort schockiert mich noch immer. Laut einer Sprecherin von Moabit hilft meldete die Hilfsorganisation gestern:

1. 10 Erfrierungen an Füßen und an Fingern
2. Ein amputierter erfrorener Zeh bei einem jungen Geflüchteten
3. Zwei kollabierte Geflüchtete, die hungrig waren

Ich weiß, dass die Frage, die ich nun stellen muss, eine hässliche ist: Muss erst ein*e Geflüchtete*r auf dem Gelände des LaGeSo verhungern/verdursten/erfrieren, bis sich hier etwas grundlegendes ändert?

Was mich in diesem Zusammenhang dermaßen in Rage bringt ist, dass hier Menschen in Berlin, der fucking Hauptstadt Deutschlands auf dem Gelände eines LANDESAMTES in akuter (Lebens-)Gefahr sind und von offizieller Seite keine Veränderungen in Betracht gezogen werden. 

Im Interesse der Geflüchteten fordere ich hiermit alle Politiker*innen, die auch nur ein bisschen Empathie für die Schutzbedürftigen empfinden auf, sich schnellsten für eine radikale Veränderung in Berlin einzusetzen. Das darf so nicht weiter gehen.___

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2016-01-05 18:59:49 (0 comments; 0 reshares; 8 +1s)Open 

4. Januar, LaGeSo: Ich möchte mich schütteln, um zu verstehen, was hier passiert.

Noch immer irritiert von den Verhältnissen, die ich Sonntag Abend auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) erlebt hatte, traf ich Montag Vormittag gegen 11 Uhr auf selbigem Areal wieder ein. 

Was sich nicht geändert hatte: Die Temperatur. Es war beißend kalt, ich hielt es ohne Handschuhe keine 10 Sekunden aus und meine Lippen waren rau geworden. Hingegen strömten Geflüchtete aus allen Richtungen zum Lageso – in und vor den Zelten drängten Menschen. 

Was mich nach wie vor durcheinander brachte: Das schlecht organisierte Terminverfahren. Ich konzentrierte mich auf die Schilder und versuchte in den nächsten Stunden nachzuvollziehen, wer wann wohin musste. Es gelang mir nicht. 

Ein Beispiel: Zelt 5 war auf dem ganzen Gelände für Familienausgeschildert. I... more »

4. Januar, LaGeSo: Ich möchte mich schütteln, um zu verstehen, was hier passiert.

Noch immer irritiert von den Verhältnissen, die ich Sonntag Abend auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) erlebt hatte, traf ich Montag Vormittag gegen 11 Uhr auf selbigem Areal wieder ein. 

Was sich nicht geändert hatte: Die Temperatur. Es war beißend kalt, ich hielt es ohne Handschuhe keine 10 Sekunden aus und meine Lippen waren rau geworden. Hingegen strömten Geflüchtete aus allen Richtungen zum Lageso – in und vor den Zelten drängten Menschen. 

Was mich nach wie vor durcheinander brachte: Das schlecht organisierte Terminverfahren. Ich konzentrierte mich auf die Schilder und versuchte in den nächsten Stunden nachzuvollziehen, wer wann wohin musste. Es gelang mir nicht. 

Ein Beispiel: Zelt 5 war auf dem ganzen Gelände für Familien ausgeschildert. In Zelt 5 waren aber keine Familien. Wie sollte das nur funktionieren? Auf manchen Zelten klebten sogar zwei verschiedene Nummern und so war das Durcheinander perfekt. 

Als Geflüchtete*r würde ich mir hier schlichtweg verarscht vorkommen. 

Die Polizei saß nach wie vor in ihren Mannschaftsbussen - bei laufendem Motor und garantiert mit warmen Sitzen. Den Einsatzkräften ging es tempaturmäßig prächtig. 

Da ich nicht wusste, wie die Security auf mein Fotografieren reagieren würde, hielt ich mich mit der Kamera erstmal zurück. Inbesondere in den Zelten wollte ich nicht für Furore sorgen und die Aufmerksamkeit auf mich lenken. 

Doch im oben genannten Zelt 5 (für Familien) musste ich etwas tun. Die Menge, die am Vorabend aus höchstens 50 Menschen bestanden hatte, war nun auf das dreifache angewachsen und in der Mitte geteilt worden. Links die Männer, rechts die Frauen. 

Ich lief an der Seite der Gitter entlang und sprache drei wartende Männer an. Sie waren wie alle anderen zusammedrückt, doch sie schienen froh zu sein, dass sie jemand auf ihr Befinden ansprach. 

»Meine Füße sind kalt« erklärte mir einer, der sich als Geflüchteter aus Palästina herausstellte. Sie müssten sich immer wieder erneut in Schlangen einquetschen und anstehen. Tag für Tag. 

Das kleine Zelt war warm. Nicht, weil es beheizt wurde. Es waren die Körper den Geflüchteten, die es wärmten. Ich durfte die drei fotografieren, machte ein paar Schnappschüsse und steckte die Kamera wieder in meinen Rucksack. Wünschte den dreien viel Glück und entschuldigte mich dafür, dass mein Land ihnen dieses Szenario zumutete.

Wärend des Gespräches mit den Dreien, das ca. 10 Minuten dauerte, bewegte sich die Menge keinen Milimeter nach vorne. 

Erst später fiel mir ein: Was machst Du als Geflüchtete*r, wenn Du seit 12 Stunden in dieser Schlange stehst, und nun auf Toilette musst? Wenn Du Hunger oder Durst hast? Wenn Du Schmerzen bekommst? 

Würdest Du Dich aus der Menge befreien, um dann das ganze Theater noch einmal durchzumachen? 

Meine Schlussfolgerung: Ganz vorne waren diejenigen, die eigentlich Soforthilfe brauchen und versorgt werden müssten. Und ich bin mir sicher, dass es in all dem stundenlangen Gedränge zu Verletzungen kommen musste.

Auf dem Weg zum Ausgang bemerkte ich, dass die Gruppe, die vor dem »Digitalen Röntgenmobil«, das für tuberkulosekranke und -gefährtete Menschen gedacht ist, dass diese Gruppe nicht kleiner geworden und die Tür des Wagens immer noch verschlossen war. 

Sie warteten nicht in Zelten, sondern draußen. Und: Es waren kranke Menschen. 

Als ich in meiner Wohnung ankam, fühlte ich mich wie erschlagen von all dem Wirrwar und Chaos. Auch heute Morgen kann ich das alles überhaupt nicht einordnen. Es fällt mir schwer, nachzuvollziehen, wie es möglich ist, dass ein Landesamt eine derartige Katastrophe auf den Schultern der Schutzbedürftigen verursachen kann. 

Ich bin nach wie vor irritiert, wütend und auf eine gewisse Weise auch resigniert. Manchmal möchte ich mich selbst schütteln, um endlich zu begreifen, was hier eigentlich passiert. 

Ist das gewollt? Fällt dies in die Kategorie »Abschottungspolitik«, um in die Herkunftsländer ein Signal zu senden, dass es sich nicht lohnt, nach Berlin zu fliehen? Unterlassene Hilfeleistung ist noch untertrieben. Ich bin durcheinander. ___

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2015-12-31 16:15:49 (3 comments; 0 reshares; 26 +1s)Open 

Eine der schönsten Strassen die ich kenne :)

#düsseldorf   #photomaniagermany  

Eine der schönsten Strassen die ich kenne :)

#düsseldorf   #photomaniagermany  ___

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2015-12-30 15:52:02 (0 comments; 0 reshares; 18 +1s)Open 

#landscape  ? #Seascape ? #Ship ? Oh Ship!  

                                             Ship

#landscape  ? #Seascape ? #Ship ? Oh Ship!  

                                             Ship___

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2015-12-30 15:26:19 (0 comments; 0 reshares; 7 +1s)Open 

Karlsruhe, 29. Dezember 2015. Ein Sicherheitsbeamter der BIG begleitet mich durch eiine Landeserstaufnahme-Stelle (LEA) am Stadtrand und zeigt mir die unterschiedlichen Räumlichkeiten wie Kantine, Notunterkunft und auch die obersten Etagen des großen Gebäudes.

Es ist Vorschrift, dass ich Interviews nicht alleine führe, da es scheinbar zu Rangeleien unter Geflüchteten kommen kann, wenn die Presse da ist. Ich führe nun seit einem Jahr Interviews mit Geflüchteten in und vor Unterkünften und bisher ist mir so etwas noch nie passiert, aber gut.

Der BIG-Beamte und Schichtleiter ist zumal äußerst freundlich zu mir – und geht sehr herzlich mit den Geflüchteten um. So nutze ich die Gelegenheit und lasse mir von ihm alle Bereich des ehemaligen Bankgebäudes zeigen. 

Nach einem kleinen Rundgang sehe ich einen jungen Mann am Ende eines der langen Flure stehen.Gedankenversun... more »

Karlsruhe, 29. Dezember 2015. Ein Sicherheitsbeamter der BIG begleitet mich durch eiine Landeserstaufnahme-Stelle (LEA) am Stadtrand und zeigt mir die unterschiedlichen Räumlichkeiten wie Kantine, Notunterkunft und auch die obersten Etagen des großen Gebäudes.

Es ist Vorschrift, dass ich Interviews nicht alleine führe, da es scheinbar zu Rangeleien unter Geflüchteten kommen kann, wenn die Presse da ist. Ich führe nun seit einem Jahr Interviews mit Geflüchteten in und vor Unterkünften und bisher ist mir so etwas noch nie passiert, aber gut.

Der BIG-Beamte und Schichtleiter ist zumal äußerst freundlich zu mir – und geht sehr herzlich mit den Geflüchteten um. So nutze ich die Gelegenheit und lasse mir von ihm alle Bereich des ehemaligen Bankgebäudes zeigen. 

Nach einem kleinen Rundgang sehe ich einen jungen Mann am Ende eines der langen Flure stehen. Gedankenversunken starrt er in sein Smartphone und nimmt beide Kopfhörer ab, als ich ihm vorsichtig auf die Schulter tippe. 

David ist einen Kopf kleiner als ich und braucht einen Moment, um zu verstehen, warum ich mit ihm sprechen will. Leider spricht der Mazedonier mit dem blondierten Pony nur ein paar Fitzelchen Deutsch und Englisch, läuft mit mir aber direkt zum Zimmer, das er sich mit seinem Bruder Dolan und dessen Frau Serifka teilt. 

5 Doppelbetten fasst das ca. 25 Quadratmeter kleiner Zimmerchen, in dem die drei Geflüchteten aus dem Ort Kriva Palanka in Mazedonien derzeit leben – sie teilen sich den Raum mit einer Familie, die auch Kinder hat. Diese wuseln kichernd nach draußen und ich beginne mein Interview, in dem ich meine Übersetzungs-App öffne – und als Zweittastatur serbisch einstelle. 

Als ich Adam frage, warum die drei nach Deutschland geflohen wären und ihm mein iPhone in die Hand drücke, tippt er einen kurzen Satz ein, der mir wie folgt übersetzt wird:

»Weil Mazedonien nicht uns haben will.« 

Dann erhebt Adam seinen Zeigefinger, kramt er in seinem Bett sein Smartphone heraus und zeigt mir zwei Videos. Das erste ist ein mazedonischer Fernsehbericht über einen Anschlag auf eine Moschee.

Zerborstene Scheiben, große Ziegelsteine und zerstörte Gebetsräume sind zu sehen. Die Akteure sprühten außerdem rote Kruzifixe auf die Außenwände der Moschee. Also ein Anschlag von radikalen Christen.

Dann zeigt mit Adam das zweite Video, diesmal keine professionelle Aufnahme, denn er hat es selbst mit seinem Handy aufgenommen. Zu sehen sind Polizisten mit Maschinengewehren, die das Haus einer Menschengruppe, Muslime, räumen. Stress liegt in der Luft, Männer und Frauen beschweren sich lauthals bei den Einsatzkräften.

Während ich mir fassungslos die bewegenden Bilder ansehe, bemerke ich, dass Adam weint und sich Tränen aus den Augen drückt. Immer wieder zeigt er mir mit Handbewegungen, dass sie vertrieben wurden, weil sie Muslime sind. 

Jetzt weiß ich, warum die drei nach Deutschland geflohen sind. Ich tippe in mein Smartphone: »Es tut mir sehr leid, was Euch passiert ist.« Die drei nicken. 

Mir fehlen die Worte. Jetzt das Interview weiterzuführen und das Thema zu wechseln kommt mir unpassend vor. Meine letzte Frage, wie es ihnen jetzt in Deutschland geht, beantworten alle drei mit dem Daumen nach oben. Es ist gut, dass sie hier sind. Und ich hoffe sehr, dass sie bleiben können. 

So verabschiede ich mich mit einem Хвала und verbeuge mich vor den Dreien. Es ist serbisch und bedeutet »Danke«. 

Mein lieber Adam, liebe Serifka, lieber Dolan. Es stimmt mich unendlich traurig, dass Ihr aufgrund Eures muslimischen Glaubens Eure Heimat verlassen musstet. Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr hier bei uns nicht erneut unter Ausgrenzung leiden müsst und wie Freunde aufgenommen werdet. Friede mit Euch. ___

2015-12-30 15:26:11 (0 comments; 0 reshares; 5 +1s)Open 

Die kommen doch nur her, um sich hier aushalten zu lassen! Richtig?

Du bist 29 Jahre alt und hast eine Frau, zwei Kinder und einen Job. Du kommst über die Runden. Du kannst dir auch mal was leisten, und lebst in einem kleinen Häuschen in der Stadt.
Plötzlich ändert sich die politische Lage in deinem Land und ein paar Monate später stehen Soldaten vor deinem Haus. Und vor den Häusern der Nachbarn.
Sie sagen, wenn du nicht für sie kämpfst, erschießen sie dich.
Dein Nachbar weigert sich.
Ein Schuss. Das wars.
Du hörst, wie einer der Soldaten zu deiner Frau sagt, dass sie die Beine breit machen soll.
Du schaffst es irgendwie, die Soldaten erstmal loszuwerden und denkst die halbe Nacht lang nach.
Auf einmal hörst du einen Einschlag. Dein Haus hat kein Wohnzimmer mehr.
Ihr rennt raus und seht, dass die ganze Straße zerstört ist.
Kein Stein stehtmehr auf dem... more »

Die kommen doch nur her, um sich hier aushalten zu lassen! Richtig?

Du bist 29 Jahre alt und hast eine Frau, zwei Kinder und einen Job. Du kommst über die Runden. Du kannst dir auch mal was leisten, und lebst in einem kleinen Häuschen in der Stadt.
Plötzlich ändert sich die politische Lage in deinem Land und ein paar Monate später stehen Soldaten vor deinem Haus. Und vor den Häusern der Nachbarn.
Sie sagen, wenn du nicht für sie kämpfst, erschießen sie dich.
Dein Nachbar weigert sich.
Ein Schuss. Das wars.
Du hörst, wie einer der Soldaten zu deiner Frau sagt, dass sie die Beine breit machen soll.
Du schaffst es irgendwie, die Soldaten erstmal loszuwerden und denkst die halbe Nacht lang nach.
Auf einmal hörst du einen Einschlag. Dein Haus hat kein Wohnzimmer mehr.
Ihr rennt raus und seht, dass die ganze Straße zerstört ist.
Kein Stein steht mehr auf dem anderen.
Du bringst deine Familie zurück ins Haus und rennst an die Stelle, an der das Haus deiner Eltern stand.
Es ist nicht mehr da. Deine Eltern auch nicht.
Du siehst dich um und entdeckst einen Arm mit dem Ring deiner Mutter am Finger. Der Rest deiner Eltern ist nichtmal mehr auffindbar.

Aber die Asylanten haben so viel Luxuszeug! Smartphones, Markenklamotten und so! Richtig?

Du denkst jetzt nicht mehr nach. Du rast nach Hause und rufst, deine Frau soll die Kinder anziehen. Du schnappst dir eine kleine Tasche, denn mehr könnt ihr auf die Dauer nicht tragen, und packst das Nötigste. Nur je 2 Kleidungsstücke pro Kopf passen in die Tasche.
Was nimmst du mit???
Du wirst deine Heimat vermutlich nie wiedersehen.
Deine Familie nicht, deine Nachbarn nicht, deine Arbeitskollegen …
Aber wie sollst du in Kontakt bleiben?
Hektisch wirfst du also dein Smartphone und das Ladekabel in die Tasche.
Dazu von jedem ein paar Klamotten, etwas Brot und das Lieblingskuscheltier deiner kleinen Tochter.

Die können sich die Flucht doch locker leisten. Dann sind die auch nicht arm!

Für den Notfall, denn man hat es kommen sehen, hast du all dein Geld bereits zusammengekratzt.
Durch deinen recht gut bezahlten Job hast du etwas auf der Seite gehabt.
Pro Kopf kostet der nette Schlepper von nebenan schlappe 5000 Euro.
Du hast 15.000. Wenn du Glück hast, können alle mit. Wenn nicht, musst du dich von deiner Frau trennen.
Du liebst sie und betest, dass sie euch alle mitnehmen.
Spätestens jetzt bist du vollkommen blank und hast nichts mehr. Nur deine Familie und die Tasche.
Die Flucht bis zur Landesgrenze dauert zu Fuß zwei Wochen.
Du hast Hunger und seit einer Woche kaum etwas gegessen. Du bist schwach, genau wie deine Frau. Aber Hauptsache die Kinder haben genug.
Sie weinen die ganzen 2 Wochen über.
Die Hälfte der Zeit musst du deine kleinste Tochter tragen. Sie ist erst 21 Monate alt.
Nach weiteren 2 Wochen seid ihr am Meer.
Ihr werdet mitten in der Nacht mit hunderten anderer Flüchtlinge auf ein Schiff geladen.
Du hast Glück. Deine ganze Familie darf mit.
Das Schiff ist so voll, dass es zu kentern droht. Du betest, dass ihr nicht ertrinkt.
Die Leute um dich herum weinen, schreien.
Ein paar kleinere Kinder sind verdurstet.
Die Schlepper werfen sie über Bord.
Deine Frau sitzt teilnahmslos in einer Ecke. Sie hat seit 2 Tagen nichts getrunken.
Als die Küste in Sicht ist, werdet ihr auf Beiboote verteilt.
Deine Frau und deine Kleinste auf eins, und du und die Große auf das daneben.
Ihr werdet ermahnt, die Klappe zu halten, damit euch niemand kommen hört.
Deine Große versteht das.
Deine kleine im Nebenboot nicht. Sie hört nicht auf zu weinen.
Die anderen Flüchtlinge werden nervös. Sie halten deine Frau an, das Kind ruhig zu stellen.
Sie schafft es nicht.
Einer der Männer packt deine Tochter, entreißt sie deiner Frau, und wirft sie über Bord.
Du springst hinterher, aber du findest sie nicht mehr.
Nie mehr.
In 3 Monaten wäre sie 2 Jahre alt geworden.

Das reicht euch noch nicht?! Die habens hier immernoch zu gut und kriegen alles in den Arsch geschoben?

Wie du, deine Frau und deine große Tochter es in das Land, das euch aufnimmt, geschafft haben, weißt du nicht mehr.
Alles ist wie in Watte gepackt. Deine Frau hat seit dem Tod eurer Tochter nicht mehr gesprochen.
Deine Große hat seitdem das Kuscheltier der kleinen auf dem Arm und ist völlig apathisch.
Du musst durchhalten. Ihr seid gleich an der Notunterkunft angekommen.
Es ist 22 Uhr. Ein Mann, dessen Sprache du nicht sprichst, führt euch in eine Halle mit Feldbetten.
Dicht an dicht stehen sie. 500 Stück.
In der Halle ist es stickig und laut.
Du versuchst dich zu orientieren. Zu verstehen, was die Menschen dort von dir verlangen.
Aber eigentlich kannst du kaum noch stehen. Eigentlich wünscht du dir fast, sie hätten dich erschossen.
Stattdessen packst du deine Habseligkeiten aus:
Je zwei Teile für jeden, und dein Smartphone.
Dann verbringt ihr die erste Nacht in einem sicheren Land.
Am nächsten Morgen wird Kleidung an euch verteilt.
Auch Markenklamotten sind unter den Spenden. Und ein Spielzeug für deine Tochter.
Du bekommst 140 Euro. Für den ganzen Monat.

Die sind doch jetzt hier sicher. Also sollen die sich freuen!

Draußen im Hof hältst du in deinen neuen Klamotten dein Smartphone in die Luft und hoffst auf Empfang.
Du musst wissen, wer aus deiner Stadt noch lebt.
Dann kommt ein „besorgter Bürger“ vorbei und beschimpft dich.
Du weißt nicht, wieso. Du verstehst was von „Zurück in dein Land!“
Bruchstücke von „Smartphone“ und „alles in den Arsch gesteckt‘ bekommst du noch mit.
Irgendwer konnte es übersetzen.

Und jetzt sag mir, wie du dich fühlst und was du besitzt.

Die Antwort auf beide Fragen ist:“ NICHTS!“

————
Darf geteilt werden.
Inhalte sind aus diversen wahren Flüchtlingserlebnissen übernommen.

(Gefunden bei Facebook)___

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2015-12-29 12:15:05 (5 comments; 0 reshares; 25 +1s)Open 

Ohligser Heide

  #landscape   #hqsplandscape   #photomaniagermany  

Ohligser Heide

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2015-12-22 08:57:15 (2 comments; 0 reshares; 20 +1s)Open 

#macro   #macrophotography   #macro4all   #hqspmacro  

#macro   #macrophotography   #macro4all   #hqspmacro  ___

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2015-12-16 19:39:50 (0 comments; 1 reshares; 7 +1s)Open 

BITTE TEILEN! WERDE STAMMZELLSPENDER FÜR PATIENTEN WIE LOEK!
www.dkms.de/registrierung
Es ist ein Schock für alle Eltern, wenn der vor kurzem geborene Wonneproppen krank wird. Es zieht einem jedoch den Boden unter den Füßen weg, wenn die Ärzte sagen, dass nur eine ‪#‎Stammzelltransplantation‬ das Leben des Kindes retten kann. Doch Gerard und Anke, die Eltern des kleinen Loek, haben von Anfang an die Hoffnung nicht aufgegeben:

„Unser Sohn Loek ist 24 Wochen alt und leidet an akuter myeloischer Leukämie (‪#‎AML‬). Die einzige Chance auf Heilung ist eine Stammzelltransplantation. Loek hat zwar das Unglück an dieser Krankheit zu leiden, er hat aber gleichzeitig das Glück, dass ein Spender gefunden werden konnte.

Wie Loek sind viele ‪#‎Blutkrebspatienten‬ auf eine Stammzellspende von einem geeigneten Spender angewiesen, weil leider niemand aus derFamilie passt. Auch wir kön... more »

BITTE TEILEN! WERDE STAMMZELLSPENDER FÜR PATIENTEN WIE LOEK!
www.dkms.de/registrierung
Es ist ein Schock für alle Eltern, wenn der vor kurzem geborene Wonneproppen krank wird. Es zieht einem jedoch den Boden unter den Füßen weg, wenn die Ärzte sagen, dass nur eine ‪#‎Stammzelltransplantation‬ das Leben des Kindes retten kann. Doch Gerard und Anke, die Eltern des kleinen Loek, haben von Anfang an die Hoffnung nicht aufgegeben:

„Unser Sohn Loek ist 24 Wochen alt und leidet an akuter myeloischer Leukämie (‪#‎AML‬). Die einzige Chance auf Heilung ist eine Stammzelltransplantation. Loek hat zwar das Unglück an dieser Krankheit zu leiden, er hat aber gleichzeitig das Glück, dass ein Spender gefunden werden konnte.

Wie Loek sind viele ‪#‎Blutkrebspatienten‬ auf eine Stammzellspende von einem geeigneten Spender angewiesen, weil leider niemand aus der Familie passt. Auch wir können nicht für Loek spenden.
Aber wir wollen trotzdem etwas verändern: Bitte registriert Euch als Stammzellspender für weltweit suchende Blutkrebspatienten. Denn wenn kein passender Spender gefunden werden kann, haben diese Patienten keine Chance zu überleben. Diese Tatsache können und wollen wir nicht akzeptieren.“

Also nicht zögern! ‪#‎Registriere‬ Dich online unter www.dkms.de/registrierung und teile diesen Post mit Deinen Freunden.

Danke für Eure Mithilfe!
Gerard und Anke"___

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2015-12-16 16:43:10 (0 comments; 0 reshares; 18 +1s)Open 

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2015-12-15 10:19:04 (0 comments; 1 reshares; 4 +1s)Open 

This young talent has had an appearance in the Christmasparty of our music school and I was thrilled! Please reshare this link and give him to support him a Like on U-Tube!

This young talent has had an appearance in the Christmasparty of our music school and I was thrilled! Please reshare this link and give him to support him a Like on U-Tube!___

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2015-12-11 15:15:44 (4 comments; 2 reshares; 30 +1s)Open 

Relaaax

#hqspanimals  

Relaaax

#hqspanimals  ___

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2015-12-09 16:13:06 (0 comments; 0 reshares; 14 +1s)Open 

#streetart  

#streetart  ___

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2015-12-09 08:02:20 (0 comments; 0 reshares; 12 +1s)Open 

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2015-12-04 13:35:40 (0 comments; 3 reshares; 16 +1s)Open 

Hello little leaf! All alone here in this zoo?

#meerkat   #hqspanimals  

Hello little leaf! All alone here in this zoo?

#meerkat   #hqspanimals  ___

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2015-12-04 07:51:50 (0 comments; 1 reshares; 7 +1s)Open 

Guter und aufklärender Artikel über die Rattenfängermethoden der AfD


#Afd   #pegida   #politik   #flüchtlinge   #flüchtlingskrise   #deutschland   #medien   #populsimus   #partei   #asyl  

Guter und aufklärender Artikel über die Rattenfängermethoden der AfD


#Afd   #pegida   #politik   #flüchtlinge   #flüchtlingskrise   #deutschland   #medien   #populsimus   #partei   #asyl  ___

2015-12-02 16:26:05 (4 comments; 0 reshares; 4 +1s)Open 

Bilder hängen schon. Morgen früh nochmal ausrichten mit so nem LasermessLichtmachdings und dann bis 17 Uhr zappelig sein, ab 17 Uhr Adrenalin ausschütten und danach zuhause direkt erschöpft ins Bett fallen.  Ich freu mich drauf :)

Meine erste Ausstellung in Solingen. Die Bilder dieser Ausstellung entstanden in verschiedenen Städten (Solingen, Wuppertal, Köln, Hamburg, Hannover und Hamm) und sind eine Auswahl der vielen urbanen Bilder, die ich bisher fotografiert habe. Ich würde mich sehr freuen, viele interessierte Menschen auf der Vernissage zu treffen :)  

Die Ausstellung startet mit der Vernissage und endet am 28.01.2016 ___Bilder hängen schon. Morgen früh nochmal ausrichten mit so nem LasermessLichtmachdings und dann bis 17 Uhr zappelig sein, ab 17 Uhr Adrenalin ausschütten und danach zuhause direkt erschöpft ins Bett fallen.  Ich freu mich drauf :)

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2015-12-01 15:09:44 (0 comments; 1 reshares; 16 +1s)Open 

Ground control

#hqspbirds   #birdsgallery   #birds4all   #birdsinflight  

Ground control

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2015-12-01 14:35:07 (8 comments; 1 reshares; 24 +1s)Open 

Mouse?

#catlovers   #caturdayeveryday   #hqspanimals  

Mouse?

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2015-12-01 07:43:47 (4 comments; 1 reshares; 20 +1s)Open 

Rub hands before starting

#hqspmacro   #macro4all  

Rub hands before starting

#hqspmacro   #macro4all  ___

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2015-11-30 13:43:10 (2 comments; 1 reshares; 22 +1s)Open 

A minute later, I left the place. He was too impressive. ;)

#birdsgallery   #hqspbirds   #birds4all  

A minute later, I left the place. He was too impressive. ;)

#birdsgallery   #hqspbirds   #birds4all  ___

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2015-11-30 10:49:31 (4 comments; 0 reshares; 12 +1s)Open 

Germany, your signs...

#PhotoManiaGermany  

Germany, your signs...

#PhotoManiaGermany  ___

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2015-11-30 10:45:28 (2 comments; 2 reshares; 16 +1s)Open 

Meeting

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Meeting

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2015-11-30 10:10:20 (2 comments; 1 reshares; 20 +1s)Open 

Aaaarrrg! It's monday!

#hqspanimals  

Aaaarrrg! It's monday!

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2015-11-29 16:40:25 (2 comments; 4 reshares; 27 +1s)Open 

The Boss!

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The Boss!

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2015-11-27 12:18:02 (6 comments; 1 reshares; 25 +1s)Open 

Dear big rabbit in heaven, please make sure that people learn to live in peace with each other, to support each other instead of fighting and that they share, instead always want more.

#hqspanimals  #peace 

Dear big rabbit in heaven, please make sure that people learn to live in peace with each other, to support each other instead of fighting and that they share, instead always want more.

#hqspanimals  #peace ___

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2015-11-26 19:31:10 (0 comments; 0 reshares; 29 +1s)Open 

You have a fish here?

#hqspanimals   #cute   

You have a fish here?

#hqspanimals   #cute   ___

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2015-11-26 13:16:36 (2 comments; 2 reshares; 35 +1s)Open 

#Macro   #hqspmacro   #butterfly  

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2015-11-18 08:51:15 (0 comments; 0 reshares; 11 +1s)Open 

Ich bin Teil der +MapMyDay-Bewegung! Am 3. Dezember wollen wir Orte auf +Wheelmap.org markieren, um die Welt zugänglicher zu machen! Sei auch du dabei und ‪#‎MapMyDay‬! www.mapmyday.org

Ich bin Teil der +MapMyDay-Bewegung! Am 3. Dezember wollen wir Orte auf +Wheelmap.org markieren, um die Welt zugänglicher zu machen! Sei auch du dabei und ‪#‎MapMyDay‬! www.mapmyday.org___

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2015-11-18 06:59:38 (0 comments; 0 reshares; 6 +1s)Open 

„Ich muss in der Öffentlichkeit betteln, um mich zu ernähren.“

Es ist Oktober und ich bin mit den Aktivist*innen vom Projekt Seehilfe auf Sizilien, um Geflüchteten Soforthilfe zu geben. Vor der Eingang eines Supermarktes sitzt Greg, ein Mann von kräftiger Statur und selbstbewusster Ausstrahlung.

„Nein, ich bin kein Refugee“, macht mir Greg sofort deutlich, als ich in einem Nebensatz von Geflüchteten spreche. Ihm „Ich hatte ein Visa, musste kein Asyl beantragen und wie viele aus Afrika diesen harten Weg gehen.“

Und trotzdem sitzt Greg hier vor dem Supermarkt. Menschen grüßen ihn schon von Weitem und ein kleines Mädchen, das gerade mit ihrer Mutter einkaufen geht, macht einen Fistbump mit ihm.

„Das Gute an Italien ist: Die Leute sind nett zu mir. Das Schlechte: Ich habe kaum Chancen, hier zu arbeiten“ führt er weiter aus.
„Zuhause in Nigeria ha... more »

„Ich muss in der Öffentlichkeit betteln, um mich zu ernähren.“

Es ist Oktober und ich bin mit den Aktivist*innen vom Projekt Seehilfe auf Sizilien, um Geflüchteten Soforthilfe zu geben. Vor der Eingang eines Supermarktes sitzt Greg, ein Mann von kräftiger Statur und selbstbewusster Ausstrahlung.

„Nein, ich bin kein Refugee“, macht mir Greg sofort deutlich, als ich in einem Nebensatz von Geflüchteten spreche. Ihm „Ich hatte ein Visa, musste kein Asyl beantragen und wie viele aus Afrika diesen harten Weg gehen.“

Und trotzdem sitzt Greg hier vor dem Supermarkt. Menschen grüßen ihn schon von Weitem und ein kleines Mädchen, das gerade mit ihrer Mutter einkaufen geht, macht einen Fistbump mit ihm.

„Das Gute an Italien ist: Die Leute sind nett zu mir. Das Schlechte: Ich habe kaum Chancen, hier zu arbeiten“ führt er weiter aus.

„Zuhause in Nigeria habe ich studiert. Ich bin ein Künstler. Ich rappe. Und schreibe. Jetzt muss ich in der Öffentlichkeit betteln, um mich zu ernähren.“

Was den Mann mit der positiven Ausstrahlung nach Italien brachte, erfrage ich nicht, denn ich möchte ihn nicht mit der Vergangenheit konfrontieren. Doch im Gespräch wird etwas anderes deutlich und das hat mit Rassismus zu tun:

„Als ich mal mit der Bahn gefahren bin, da war das ganze Abteil voll. Der Schaffner ging an allen Fahrgästen vorbei – und direkt auf mich zu. Als ich ihm mein Ticket gegeben habe, war er enttäuscht. So etwas ärgert mich sehr. Ich verstehe das nicht.“

Auch mit Greg gehe ich ein Runde einkaufen. Philipp von Seehilfe gibt mir die Bankkarte und wir drehen eine Runde durch den Einkaufsladen. Ich spüre, dass Greg sich mit seiner Rolle als Bettler abgefunden – und trotzdem seine Selbstachtung nicht verloren hat.

Seit fünf Jahren lebt Greg nun hier auf Sizilien. Er hat seinen Umgang mit der schwierigen Situation gefunden und begrüßt alle Italiener*innen, die er sieht. Und sie grüßen zurück. Ich bin mir sicher, dass dies harte Arbeit für ihn war.

Lieber Greg, es tut mir sehr leid, dass Du in Europa jeden Tag betteln gehen musst. Ich wünsche Dir von Herzen eine bessere Zukunft und eine Arbeitsstelle und einen würdigen Lohn, von dem Du Dich selbst ernähren kannst.___

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2015-11-13 16:41:14 (0 comments; 0 reshares; 17 +1s)Open 

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2015-11-13 07:37:05 (2 comments; 0 reshares; 19 +1s)Open 

Extra für +Thomas Schaller  :)

Extra für +Thomas Schaller  :)___

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2015-11-12 10:48:46 (0 comments; 1 reshares; 15 +1s)Open 

Protectively and lovingly


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2015-11-11 18:30:58 (0 comments; 0 reshares; 13 +1s)Open 

„Ich lebe nach der Philosphie, dass alle Menschen gleich sind. Ich möchte so viele Menschen wie möglich kennenlernen. Und ihre Sprachen.“

Das ist Ekku (Name geändert). Wir lernen uns in einer Unterkunft für Geflüchtete kennen, die - wie so viele – fernab der sizizilienischen Bevölkerung liegt. Der 23-jährige ist schlank, trägt einen fein ausrasierten Bart und eine rote Basecap.

Gerne zeigt er mir sein kleines Zimmer, das er sich mit zwei weiteren Geflüchteten teilt. Durch ein Fenster sehen wir Kühe auf der Weide grasen und Ekku setzt sich auf sein Bett.

„Wie geht es Dir?“ frage ich ihn unverblümt.
„Eigentlich geht es mir gut. Mein Asylantrag wurde abgelehnt, doch ich habe eine zweite Chance bekommen, mir einen Rechtsanwalt zu suchen und für Asyl zu kämpfen. Jetzt hängt alles vom Richter ab.“

„Und wann wird der Richter dasentscheiden?“
„Das ist d... more »

„Ich lebe nach der Philosphie, dass alle Menschen gleich sind. Ich möchte so viele Menschen wie möglich kennenlernen. Und ihre Sprachen.“

Das ist Ekku (Name geändert). Wir lernen uns in einer Unterkunft für Geflüchtete kennen, die - wie so viele – fernab der sizizilienischen Bevölkerung liegt. Der 23-jährige ist schlank, trägt einen fein ausrasierten Bart und eine rote Basecap.

Gerne zeigt er mir sein kleines Zimmer, das er sich mit zwei weiteren Geflüchteten teilt. Durch ein Fenster sehen wir Kühe auf der Weide grasen und Ekku setzt sich auf sein Bett.

„Wie geht es Dir?“ frage ich ihn unverblümt.
„Eigentlich geht es mir gut. Mein Asylantrag wurde abgelehnt, doch ich habe eine zweite Chance bekommen, mir einen Rechtsanwalt zu suchen und für Asyl zu kämpfen. Jetzt hängt alles vom Richter ab.“

„Und wann wird der Richter das entscheiden?“
„Das ist das Problem. Ich weiß es nicht.“

Ich erinnere mich daran, wie schlimm dieses Warten und zum Nichtstun gezwungen-sein für Geflüchtete ist. Doch Ekku strahlt.

„Mein Glaube gibt mir Kraft. Ich bin Muslim. Allah hat mich erschaffen. Und jetzt muss ich eben diesen Umständen ins Angesicht sehen.“

Dann kommen wir auf seine Flucht zu sprechen.

„Ich war ein Bäcker und lehrte ehrenamtlich arabisch,“ führt Ekku aus. „Weil ich aber in der Öffentlichkeit etwas gesagt habe, das der Regierung nicht gefiel, wurde ich festgenommen und saß zwei Monate im Gefängnis. Dort wurde ich krank und musste ins Krankenkaus. Ein Freund sagte mir, dass es hier nicht sicher für mich ist.“

So floh Ekku nach Libyen. Versteckte sich. Hatte Hunger und Durst. Angst davor, erschossen zu werden und musste sich verstecken. Ekku überstand all das unversehrt.

Beim Erzählen schaut der Gambier mich offen an, gestikuliert und achtet stets darauf, dass ich verstanden habe, was ich sage.

„Viele meiner Freunde sind weiter in den Norden Europas gereist. Ich habe mich dafür entschieden, hier zu blieben.“

Ekku strahlt. Lacht – ganz ungewungen und ehrlich. Die Vergangenheit hat ihn stark gemacht.

In einem Nebensatz erklärt er, dass er die Sprache beider Mitbewohner aus unterschiedlichen Herkunftsländern spricht und ingesamt über einen Sprachschatz von neun (!) Sprachen verfügt:

„Ich lebe nach der Philosphie, dass alle Menschen gleich sind. Ich möchte so viele Menschen wie möglich kennenlernen. Und ihre Sprachen.“

Ekku ist 23 Jahre alt und spricht: Englisch, Französisch, Arabisch, Senegalesisch, Wolof, Bai, Hassania (marokkanisches Arabisch), Mandinka und eine weitere Sprache. 

Ich kann kaum glauben, was Ekku mir erzählt und drücke ihm meine Bewunderung aus. Das Gemeinsame ist Ekku sehr wichtig.

„Viele meiner Leute sind Christen. Aber das ist kein Problem, ich glaube mit ihnen zusammen. Wir haben viele Gemeinsamkeiten.“

Ich stehe neben diesem Mann und mit jedem weiteren Satz, den er sagt, muss auch ich lächeln. Ekku lebt, was er sagt und steckt mich mit seiner Freude am Leben an. 

Keine fünf Minuten später interviewe ich einen anderen Geflüchteten aus Syrien. Ekku übersetzt das Arabische fließend ins Englische und spricht dem Geflüchteten immer wieder Mut zu.  

Lieber Ekku. Ich bin so dankbar dafür, Dich kennengelernt zu haben und wünsche Dir, dass Du so stark und mutig bleibst, wie Du bist.___

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2015-11-11 14:46:04 (8 comments; 0 reshares; 26 +1s)Open 

Btw

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2015-11-09 15:18:36 (1 comments; 0 reshares; 7 +1s)Open 



Quelle: FB / Bündnis für ein offenes Dresden



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2015-11-09 09:47:15 (4 comments; 1 reshares; 25 +1s)Open 

Observation deck

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2015-11-07 15:50:19 (1 comments; 1 reshares; 16 +1s)Open 

Beware of the sandsharks!

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Beware of the sandsharks!

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Melanie MPCircloscope